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Musical Chicago in Berlin

Dernière Tanz der Vampire Oberhausen – Abendvorstellung

Schlussapplaus Derniere Tanz der Vampire Oberhausen
Abschied von „Tanz der Vampire“ Oberhausen, Foto: Stage Entertainment

Nach der grandiosen Vorstellung vom Nachmittag des 31. Januar erwartete das Publikum den letzten Tanz der Vampire im Metronom Theater.
Trotz aller Traurigkeit in den Herzen lag eine fast greifbare, freudig gespannte Erwartung in der Luft. Die Fans winkten sich über die Reihen zu, wünschten sich „Viel Spaß trotzdem!“, hielten Ausschau nach bekannten Gesichtern und atmeten noch einmal tief durch.

Dirigent Bernd Steixner, vom Publikum durch seine Oberhausener und Berliner Zeit ebenso verehrt und geliebt wie die Darsteller selbst, verfolgte die letzte Vorstellung vom Zuschauerraum aus. Einige Minuten vor der Show erschien auch der Ex-Oberhausener und nun (wieder) Wiener Professor Gernot Kranner und wollte sich unauffällig auf seinen Platz setzen. Aber in einem Saal voller Fans ist es für einen so beliebten Darsteller unmöglich, sich unerkannt unter das Publikum zu mischen. Aus allen Richtungen um die siebente Parkettreihe herum wurde er so freudig begrüßt, dass er davon völlig überrascht war und sich lächelnd rundum kurz verbeugte, bevor er Platz nahm.

Die letzte Vorstellung begann – noch nicht ganz. „Jetzt geht hier der Punk ab“, sagte eine in der Nähe sitzende junge Zuschauerin, als der Leiter des Theaters die Bühne betrat und das Publikum, die Gäste und seine Kollegen begrüßte. Sie hatte unfreiwillig recht, denn der erste Satz seiner Abschiedsrede „Wir sind alle noch sehr müde von der Nachmittagsvorstellung – aber wir machen noch eine.“ wirkte unangemessen und irritierend. Wie sollten die Zuschauer diese Worte interpretieren? „Wir haben alle keine Lust mehr, aber fügen uns in unser Schicksal, denn Sie haben ja nun mal für die Show bezahlt.“? Sein darauf folgender Dank an das Oberhausener Publikum, das dem Musical länger als ein Jahr lang die Treue gehalten und die Spielzeit für die Mitarbeiter „zu einem Erlebnis“ gemacht hatte, konnte die schlagartige Ernüchterung im Saal auch nicht mehr wett machen. „Der Punk“ ging demzufolge bereits in der Pause und unmittelbar nach der Show ab und manifestierte sich auch in den Tagen danach in aufgebrachten Diskussionen unter den Fans.

Dann begann die Ouvertüre zum letzten Tanz der Vampire in Oberhausen mit der Besetzung:

Graf von Krolock: Jan Ammann
Sarah: Nele-Liis Vaiksoo
Professor Abronsius: Christian Stadlhofer
Alfred: Krisha Dalke
Chagal: Jerzy Jeszke
Magda: Linda Konrad
Herbert: Florian Fetterle
Koukol: Stefan Büdenbender
Rebecca: Janaina Bianchi

Tanzsolisten:
David Baranya, Kym Boyson, Csaba Farago, Ross McDermott

Gesangssolisten:
Michel Driesse (Nightmare-Solo 1), Riccardo Greco (Nightmare-Solo 2)

Tanzensemble:
Amanda Huke, Paul Knights, Raphaela Pekovsek, Lucas Theisen, Samantha Turton, Gemma West

Gesangsensemble:
Sabrina Auer, Eva Maria Bender, Sandra Bleicher, Senta-Sofia Delliponti, Sven Prüwer, Michaela Schober, Matthias Stockinger, Johan Vandamme

Orchester des Metronom Theaters
Dirigent: Martin Gallery

Die Hoffnungen unserer Leser auf viele schöne und witzige Begebenheiten müssen wir leider schon an dieser Stelle vorsorglich zerstreuen – in der Dernière gab es im Gegensatz zur Nachmittagsvorstellung und erst recht zu früheren Abschiedsvorstellungen nur wenige erwähnenswerte Besonderheiten.

“He, ho, he” und “Knoblauch” liefen wie bekannt ab, nur dass der Saal besonders laut und lange applaudierte. Jerzy Jeszke erwähnte auf dem Weg zum Zimmer nach einem „Hallooooo“ wieder den „Ringelpietz“ – diesmal gingen seine anschließenden Worte im Beifall für das „Knoblauch“-Ensemble unter. Sarahs „Ah-ah-ah“ wiederholte auch Christian Stadlhofer in hohem, abgehacktem Ton. Chagal verzichtete diesmal auf den erhofften Bretterwurf aus großer Höhe. „Ein Segen? Hmm, joh…“ beschloss diesmal sein Solo, gefolgt von heftigem Applaus aus dem Publikum. Auch bei „Nie geseh’n“ gab es keine großartigen Besonderheiten. Jan Ammann erntete für „Gott ist tot“ einen besonders lautstarken Dank, viele im Publikum schrieen und jubelten ihm beim Verlassen des Saales hinterher.

Bei „Alles ist hell“ gab wie nachmittags schon Sven Prüwer auch Christian Stadlhofer alles, um das Publikum zu amüsieren. Besonders das „a“ in „wagen“ und „fragen“ sang er jeweils wie ein Meckern und stellte ansonsten einen persönlichen Geschwindigkeitsrekord auf, nur unterbrochen vom mehrfachen Szenenapplaus des Publikums. Auch er demonstrierte die Gelenkigkeit seiner Hüften. Nach links und rechts und immer im Kreis herum, ja, das konnte auch dieser Professor außerordentlich gut. Das Orchester machte sich ebenfalls einen kleinen Spaß: Als Abronsius sang „…denn die Wahrheit will immer Klarheit“ quietschte nach „Klarheit“ ein vorwitziger Musiker einen vereinzelten hohen Ton, der wie ein Pfiff klang und dort keinesfalls hingehörte. Linda Konrad bedrohte auch diesmal am Ende Krisha Dalkes Hüfte mit der Messerspitze.

„Ein Schwamm!“, staunte Alfred bei Sarah im Bad, als ob er ihn heute zum ersten Mal sähe. „In der Wanne fall Schaum“ war sicher nicht beabsichtigt und eher Nele-Liis Vaiksoos Akzent geschuldet. Auch einige andere Undeutlichkeiten verzieh ihr das Publikum in Würdigung ihrer Leistung, in wenigen Monaten eine ihr völlig fremde Sprache zu erlernen. An ihre nun fast vergangene Zeit als Sarah dachte sie sicher auch, als sie beim „Gebet“ ihr rotes Tuch traurig ansah und wie zum Abschied an ihre Wange drückte. Auch in dieser Vorstellung gelang es dem Publikum, nach den „Roten Stiefeln“ zu applaudieren, ohne den nachfolgenden Gesang zu stören. Das „Gebet“ klang insgesamt besonders bombastisch und wurde vom Publikum mit lautstarkem Jubel honoriert.

Vor seiner Suche nach Sarah erbarmte sich Chagal dieses Mal und gab seiner Frau einen Kuss, bevor er in den Knoblauch biss. Nachdem er Magda nach dem Biss auf dem Tisch mit dem Tuch zugedeckt hatte, streichelte er mit beiden Händen so fest an ihren Wangen entlang, dass sich ihr Gesicht auf dem Tuch abzeichnete.

Am Ende des I. Aktes wurde auf die Fassade des Schlosses in roten Lettern „Palladium“ projiziert. „Dieses Schloss gehört mir“, sang Jan Ammann, und das war angesichts der Aufschrift und der Tatsache, dass die Hälfte der letzten Vorstellung schon bald vorbei sein würde, ein sehr tröstlicher Gedanke. In der Tat wird das Palladium schon bald den beiden Grafen, der Cast und dem Publikum gehören.

Die Erkenntnis des Grafen „Ah, ich sehe, ein Mann von Bildung.“ quittierte Abronsius mit einem langen „Jaaaaaaa!“ und kicherte noch besonders schön „chchchch“ hinterher, worauf der Saal anfing zu lachen. Das provozierte von Krolock, der sich zum Publikum wandte und mit gespielt genervter Mimik das Lachen nachäffte: „Höhöhöhöhö“. Nun brachen alle Dämme, und ein donnernder Szenenapplaus setzte ein. Kaum war wieder für Ruhe gesorgt, erschien Herbert auf der Bildfläche und wurde diesmal noch stürmischer und länger begrüßt als am Nachmittag, was bedauerlicherweise seinen Text komplett übertönte. Der Anblick seiner wiegenden Bewegungen, seiner aufleuchtenden Augen und seines Wimpernklimperns war jedoch wie immer ein Genuss. Auch Koukol kuschelte sich wieder beredt an seine Herrschaft. Und schon endete der erste Akt mit einem ganz besonders langen, wirklich umwerfend und mit aller Kraft gedonnerten „befrei’n“ von Jan Ammann und einem lautstarken Jubel des Publikums.

In der Pause freuten sich die Zuschauer ausgiebig über Jan Ammanns spontane Reaktion von soeben und diskutierten die Rede des Theaterleiters. Gernot Kranner verwunderte sein Umfeld im Publikum mit der Information, dass er gerade darüber nachgedacht hätte, wie oft er „Tanz der Vampire“ schon gesehen hat und dabei feststellen musste: Ein einziges Mal, und das vor zwölf Jahren. „Ist eine tolle Show, kann man sich ansehen“, fügte er mit trockenem Humor hinzu und hatte die Lacher auf seiner Seite.

Nun begann der zweite Akt. Nach der „Totalen Finsternis“ sang Riccardo Greco als Nightmare-Solo 2 „Über Gräber und Ruinen werden Abschiedsglocken hall’n“, was von den Zuschauern sofort mit lautstarkem Applaus honoriert wurde. Am Ende von „Carpe Noctem“ gab es ebenfalls wieder den perfekt getimten heftigen Beifall, der rechtzeitig endete, bevor der leise Gesang „Folg’ mir nach, vertrau der Nacht…“ begann, mit dem die Traum-Sarah, über den Köpfen der Tänzer liegend, zum Bett getragen wird.

Abronsius und Alfred machten sich nun auf die Suche nach der Gruft. Interessant war die Unterschiedlichkeit der Betonungen beim „Ikarus“: Während mittags Riccardo Greco akzentuierte „… und Ikarus dachte, er könnte fliegen“, sang Krisha Dalke „… und Ikarus dachte, er könnte fliegen.“ Beides wirkte völlig verschieden. Beim Festmachen des Hakens und beim Öffnen der Särge gab es diesmal keine Probleme. „Ich kann das nicht.“ und „Doch, schon, aber ich kann das trotzdem nicht!“ sprach Alfred mit so lieblicher Stimme und einem kindlich-naiven Gesichtsausdruck, dass in diesem Moment der Saal völlig von Krisha Dalkes Ausdruck hingerissen war und es von allen Seiten flüsterte: „süüüüß!“. Im nächsten Moment erntete Christian Stadlhofer stürmischen Applaus für seinen gespielten Herzinfarkt. Beim Hochklettern fiel Alfred diesmal die Tasche leider nicht in den Sarg des Grafen. In der Vorstellung am Abend zuvor passierte genau dies in einer insgesamt chaotischen und begeisternden Gruft-Szene, und diejenigen, die diese Vorstellung sahen, hatten im Stillen auf eine Wiederholung gehofft.***

Diesmal bestand also für den Schönheitsschlaf des Grafen keine Gefahr. In der Gruft machte sich Koukol nun am Holzsarg von Magda und Chagal zu schaffen. Nachdem er ihrem Treiben ein Ende gemacht hatte und sie wieder unter dem Deckel des Sarges lagen, hingen mehrere Strähnen von Magdas roten Haaren heraus und verteilten sich malerisch über die Außenkante des Sarges.

Diesmal befand sich das Geheimnis der Darsteller ganz sicher im „Ratgeber für Verliebte“. Man sah es deutlich in Krisha Dalkes aufgehellter Mimik und hörte es unterschwellig in seinem Gesang. Denjenigen, die es nicht ahnten, fiel es vermutlich kaum auf – er hatte sich bewundernswert gut unter Kontrolle. Vielleicht auch deshalb, weil er mit diesem Klassiker unter den Dernièren-Scherzen von Kollegen von vornherein rechnen musste.

In froher Erwartung jubilierte Herbert im Bad so sehr, dass er das Auditorium zum Lachen brachte. Nach „Wenn Liebe in dir ist“, Alfreds Flucht, Herberts Augenrollen, Stöhnen und „psüh“ am Ende kochte der Saal – Pfiffe, Schreie und Applaus verabschiedeten lautstark einen der Publikumslieblinge hinter die Bühne.

Die „Ewigkeits“-Vampire bekamen ebenso langen und stürmischen Applaus wie Jan Ammann für seine ergreifend und großartig gesungene „Unstillbare Gier“. Und schon nahte der Mitternachtsball. Herbert freute sich auf sein Tänzchen und flirtete, was das Zeug hielt. Graf von Krolock hieß seine Brüder willkommen und fügte nach „Ihr wart betrübt…“ ein dreckiges Lachen dazwischen. Bevor er endlich das Objekt seiner Begierde biss, küsste er Nele-Liis Vaiksoo, die zum letzten Mal als „Sarah“ auf der Bühne stand, einige Sekunden lang auf den Mund. Vor dem Menuett klang dann ihre Stimme, als sänge sie unter Tränen, und im Duett mit Alfred nach der Flucht sang sie mit aller Kraft, und man konnte ihre pure Verzweiflung regelrecht hören. Als das Schloss einstürzte und Abronsius, Sarah und Alfred auf der Flucht waren, projizierten die Techniker des Theaters ein gelbes Richtungsschild nach „Stuttgart“ auf den Schnee-Vorhang.

Der Tanz der Vampire begann, und das Publikum klatschte laut im Takt mit und verabschiedete seine Cast mit einem Meer von Knicklichtern. Auch Gernot Kranner schnappte sich ein überzähliges Licht von einem Fan und schwenkte es mit. Das rhythmische Klatschen des gesamten Saales klang gewaltig, und die gleichzeitig im Takt geschwenkten Lichter vom Parkett bis in die Ränge waren schon im Zuschauerraum ein grandioser Anblick. Von der Bühne aus gesehen, muss er noch weitaus beeindruckender gewesen sein.

Die Tänzer erschienen in Gruppen und die Hauptdarsteller einzeln auf der Bühne. Ein gigantischer Applaus setzte sich fort, der ganze Saal sprang auf, klatschte, pfiff und schrie minutenlang, so laut es irgend ging. Unmengen roter Rosen flogen aus den ersten Reihen auf die Bühne. Am Ende erschienen noch die Darsteller der Matinee, der Dirigent und die Musiker – alle wurden mit donnerndem Applaus und begeisterten Schreien gefeiert. Auf der Bühne prangte im Hintergrund das Gebiss mit der Aufschrift „Willkommen in Stuttgart“. Beide Grafen nahmen noch einmal Nele-Liis Vaiksoo, die nun unverhohlen weinte, in die Mitte und winkten mit ihren Blumensträußen, die sie überreicht bekommen hatten. Alle Darsteller strahlten, weinten oder schrieen ebenfalls, von ihren Emotionen überwältigt, zurück in ihr Publikum. Dessen „Zugabe!“-Rufe nach einigen Minuten wurden leider nicht erhört – schon setzte das Play-out ein, und die Karte von Oz auf der Bühne markierte das definitive Ende der Oberhausener Vampire nach 446 Shows und das neue Zuhause von „Wicked“.

*** Die Highlights der Show vom Samstag, 30. Januar 2010, 20:00

„Vor dem Schloss“ äffte Jan Ammann auch hier das amüsierte Lachen des Publikums nach.
Bei seinen Worten „Brav, Alfred, Kompliment…“ tätschelte er sich mit übereinandergelegten Händen selbst mit dem Zeigefinger den Handrücken, und vor seine Worte „Ich bin ein Nachtvogel, tagsüber nicht zu gebrauchen.“ fügte er ein „Mähähä“ ein.

Vor Beginn des zweiten Aktes erfolgte eine Durchsage, dass sich mit dieser Vorstellung Martine de Jager, Maciej Salamon und Isabel Dan verabschieden.

Bei „Carpe Noctem“ hatten der schwarze und weiße Vampir Solotänzerin Kym Boyson so weit an den Bühnenrand geschleudert, dass ihr linker Arm weit über den Rand hinaus über dem Orchestergraben hing, fast unmittelbar vor Martin Gallery, der die Gunst der Situation nutzte und ihr einen zarten Kuss auf die Hand drückte. Das Publikum dankte den „Carpe-Noctem“-Tänzern und –Sängern auch in dieser Vorstellung mit einem Szenenapplaus.

„In der Gruft“ schaute sich Krisha Dalke die Unterseite des Schuhs vom Professor ausgiebig an, tat so, als ob er die Schuhgröße ablesen würde und setzte angesichts der imaginären Größe ein staunendes Gesicht auf. Beim Hochklettern fiel ihm die Tasche in den Sarg des Grafen. Er nahm sie ganz leise und vorsichtig wieder an sich, blickte dabei ängstlich zum schlafenden Grafen, legte den Finger auf den Mund und sagte „pssst“. Später schaute er beim Verlassen der Gruft noch einmal von oben über die Brüstung in den Sarg hinunter und flüsterte nochmals „pssst“. Das Publikum schrie vor Begeisterung.

Am Anfang von „Wenn Liebe in Dir ist“ klappte ihm versehentlich mitten im Gesang das Buch zu.

Im Tanzsaal verlor Koukol vom Aufstellen der Kerzenleuchter auch in dieser Show nach einem gespielten heftigen Niesen seine Perücke.

Die Besetzung der Vorstellung vom 30. Januar:

Graf von Krolock: Jan Ammann
Sarah: Nele-Liis Vaiksoo
Professor Abronsius: Christian Stadlhofer
Alfred: Krisha Dalke
Chagal: Jerzy Jeszke
Magda: Linda Konrad
Herbert: Stefan Büdenbender
Rebecca: Martine de Jager

Tanzsolisten:
David Baranya, Kym Boyson, Csaba Farago, Johan Vandamme

Gesangssolisten:
Michel Driesse (NS 1), Vanni Viscusi (NS 2)

Tanzensemble:
Isabel Dan, Paul Knights, Raphaela Pekovsek, Lucas Theisen, Samantha Turton, Gemma West

Gesangsensemble:
Sabrina Auer, Eva Maria Bender, Senta-Sofia Delliponti, Kevin Hudson, Sven Prüwer, Maciej Salamon, Michaela Schober, Veronique Spiteri

Orchester des Metronom Theaters
Dirigent: Martin Gallery

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke