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Musical Chicago in Berlin

Dirty Dancing begeistert auf seiner Tournee das Berliner Publikum

Mit frenetischem Beifall, stehenden Ovationen und mittanzenden Reihen feierte das Publikum am 6. Dezember 2017 im Berliner Admiralspalast die Sänger und Tänzer bei der Berlin-Premiere der aktuellen Tournee von „Dirty Dancing“.

Termine und Tickets für Dirty Dancing

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Admiralspalast Berlin. ©Frank Straub bühnenfotos.de

Schon während der gesamten Vorstellung sparten die Zuschauer nicht mit Zwischenjubel und Szenenapplaus. Dazu gab es auch allen Grund, denn die Hauptdarsteller, die Leadsänger und das Ensemble lieferten eine mitreißende und begeisternde Show ab, der sich keiner entziehen konnte.

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Anna-Louise Weihrauch und Máté Gyenei. ©Frank Straub bühnenfotos.de

Máté Gyenei und sein „Baby“ Anna-Louise Weihrauch waren das Traumpaar des Abends, aber Marie-Luisa Kaster als „Penny“ verzückte ebenso – vor allem natürlich mit ihren fantastischen Tänzen an „Johnnys“ Seite, aber auch mit ihren ellenlangen Beinen und ihrer Traum-Figur.

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Admiralspalast Berlin. ©Frank Straub bühnenfotos.de

Tertia Botha und Dennis LeGree sind als exzellente Sänger in der Musicalszene schon seit Jahren bekannt und immer eine sichere Bank, aber Konstantin Zander als „Johnnys“ Cousin „Billy“ überraschte sowohl mit seiner erstklassigen Stimme, bejubelt vom Publikum, wie auch mit komödiantischer Leistung. Urkomisch, wie er an einem ätzenden Regentag mühsam gefühlte Minuten lang einen fröhlichen Gesichtsausdruck aufsetzte und auch seine Stimme auf Happiness trimmte, bevor er die Feriengesellschaft zu weiteren neckischen Spielchen animieren konnte.

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Admiralspalast Berlin. ©Frank Straub bühnenfotos.de

Vorschusslorbeeren-Applaus und nicht enden wollende Lacher erntete auch Natalya Bogdanis als „Babys“ naive Schwester, die für ihren großen Auftritt probt und herrlich schief das Publikum wahrlich um den Verstand hula-t. Und schließlich waren die Auftritte von Benjamin A. Merkl als „Neil Kellerman“ immer wieder der Brüller. Er gab in jeder Situation den dämlichsten Ober-Vollpfosten, den eine Frau sich nur vorstellen kann – und das ist als absolutes Kompliment an Merkls schauspielerische Leistung gemeint.

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Anna-Louise Weihrauch („Baby“) und Máté Gyenei („Johnny“), re. Benjamin A., Merkl („Neil Kellerman“). ©Frank Straub bühnenfotos.de

Der durch das 23-köpfige Ensemble garantierte kurzweilige, vergnügliche Abend wurde noch ergänzt durch das kreative, wandelbare Bühnenbild, die Projektionen und das während der Show 260 Mal wechselnde Licht. Kaum merklich, hatte man mal Kellerman’s Ferienresort insgesamt, das Quartier der Tänzer, „Johnnys“ Bungalow, einen romantischen, dicht bewachsenen Wald mit dem berühmten Baumstamm, das Sharaton Hotel und den See für die Hebefigur vor sich – realistisch und raffiniert gelöst. Allein für den Transport von Bühnenbild, Lichttechnik und Kostümen sind fünf Trucks vonnöten, die die Tour begleiten.

Alles in allem ist es dem Kreativteam dieser Fassung um Alex Balga und Matt Huet gelungen, aus der Original-Show von Autorin Eleanor Bergstein eine eigene, sehenswerte Musicalfassung zu entwickeln, ohne den Film nachzuspielen.

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Anna-Louise Weihrauch und Máté Gyenei. ©Frank Straub bühnenfotos.de

Noch bis zum 17. Dezember ist „Dirty Dancing“ im Admiralspalast zu erleben, dann folgen die weiteren Tourtermine:

Frankfurt, Alte Oper: 19. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018
Luxemburg, Rockhal: 9. bis 14. Januar 2018
Baden Baden, Festspielhaus: 16. bis 21. Januar 2018
Bregenz, Festspielhaus: 23. bis 28. Januar 2018
Linz, Tips Arena: 30. bis 31. Januar 2018
Salzburg, Arena: 2. bis 4. Februar 2018
Wien, Stadthalle F: 6. bis 18. Februar 2018
Graz, Stadthalle: 23. bis 25. Februar 2018
Bielefeld, Stadthalle: 27. bis 28. Februar 2018
Hannover, Swiss Life Hall: 2. bis 4. März 2018
Zürich, Theater 11: 6. bis 18. März 2018
Köln, Musical Dome: 27. November bis 9. Dezember 2018

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Admiralspalast Berlin. Máté Gyenei, Anna-Louise Weihrauch, Tanja Kleine, Martin Sommerlatte. ©Frank Straub bühnenfotos.de

Die Besetzung:

Johnny Castle: Máté Gyenei
Frances “Baby” Houseman: Anna-Louise Weihrauch
Penny Johnson: Marie-Luisa Kaster
Elizabeth (Leadsängerin): Tertia Botha
Dr. Jake Houseman: Martin Sommerlatte (Cover Max Kellerman)
Marjorie Houseman: Tanja Kleine
Lisa Houseman: Natalya Bogdanis
Billy Kostecki: Konstantin Zander
Max Kellerman: Fritz Hille
Neil Kellerman: Benjamin A. Merkl/Gerrit Hericks (7.1. – 11.3.18)
Tito Suarez: Dennis LeGree
Mr. Schumacher: Harrie Poels (Cover Max Kellerman)
Vivian Pressman: Lauren Mayer (Cover Lisa)
Robbie: Luciano Mercoli (Cover Johnny, Dr. Jake Houseman)
Moe Pressman: Wolfgang Schwingler (Cover Dr. Jake Houseman, Neil)
Jordan: Pieter de Groot (Cover Billy)

Ensemble:
Nina Bülles (Cover Baby, Lisa), Petra Ilse Dam (Cover Penny), Ivan Dubinin, Victoria Kaspersky (Cover Baby, Penny), Mariano Manzella (Cover Robbie)

Swings:
Dominique Brooks-Daw (Dance Captain), Calum Flynn (Dance Captain), Stuart Gannon (Cover Robbie), Erik van Hoof (Cover Billy, Neil, Mr. Schumacher, Jordan), Gloria Wind (Cover Marjorie Houseman, Lisa, Leadsängerin)

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Admiralspalast Berlin. v.l.: Dennis LeGree („Tito Suarez“), Fritz Hille (“Max Kellerman”), Anna-Louise Weihrauch, Máté Gyenei, Victoria Kaspersky (Ensemble). ©Frank Straub bühnenfotos.de

Kreativteam der deutschsprachigen Tournee 2017/2018:

Regie: Alex Balga
Resident Director: Matthew Huet
Musikalische Leitung: Heribert Feckler
Produktionsleitung: Michael Driemler

Dirty Dancing 2017
”Dirty Dancing” 2017, Admiralspalast Berlin. v.l.: Anna-Louise Weihrauch, Máté Gyenei, Martin Sommerlatte („Dr. Jake Houseman“), Tanja Kleine (“Marjorie Houseman”), Natalya Bogdanis (“Lisa Houseman”). ©Frank Straub bühnenfotos.de

Kreativteam der Originalinszenierung:

Autorin: Eleanor Bergstein
Regie: Federico Bellone
Choreographie: Gillian Bruce
Associate Choreographer: Austin Wilks
Bühnenbild: Roberto Comotti
Kostümdesign: Jennifer Irwin
Musikalische Leitung: Conrad Helfrich

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke