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Musical Chicago in Berlin

Kaufmann, Anna Maria

Anna Maria Kaufmann
Anna Maria Kaufmann, Foto: Manfred Esser

Mit der weiblichen Hauptrolle der „Christine“ im Erfolgsmusical „Phantom der Oper“ gelang Anna Maria Kaufmann 1990 an der Seite von Peter Hofmann der Karrieredurchbruch. In über 500 Vorstellungen eroberte sie sich mit ihrer klaren Stimme und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz ein Millionenpublikum. Für diese herausragende Leistung erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen als erfolgreichste deutsche Darstellerin, wie die „Goldene Europa“ durch die ARD und den „Goldenen Löwen“ von Radio Luxembourg. Anna Maria Kaufmann erhielt Dreifach-Platin für fast 2 Millionen verkaufte CDs vom „Phantom der Oper“.

Nach dem Abschluss ihres Gesangsstudiums an der Musikhochschule in Düsseldorf und ihrem Engagement als „Christine“ in Andrew Lloyd Webbers deutscher Uraufführung von „Das Phantom der Oper“ ging Anna Maria Kaufmanns musikalische Karriere weiter: Sie feierte Erfolge in Musicals wie „Cabaret“, „Evita“, „Jesus Christ Superstar“, „West Side Story“ und „My Fair Lady“.

Ebenso wirkte sie in den Operettenproduktionen „Die Herzogin von Chicago“, „Die Fledermaus“, „Der Zigeunerbaron“ und „Wiener Blut“, unter anderem an der Frankfurter Alten Oper und der Wiener Volksoper mit. Auf den Opernbühnen sang sie die Titelrollen in „Mikado“, „La Traviata“, „Lucia di Lammermoor“, „Die sieben Todsünden“, „Firebrand of Florence“, „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, „Die Zauberflöte“, „Il Pagliacci“ sowie „Tosca“.

Die Sopranistin arbeitete mit den renommiertesten internationalen Orchestern und Dirigenten zusammen, wie Vancouver Opera, Hamilton Opera, Florida Symphony Orchestra Sarasota, BBC Radio Concert Orchestra London, Royal Philharmonic Orchestra London und vielen anderen. Konzertreisen führten sie zum Opera House Vancouver, nach Calgary, Edmonton, Toronto, Shearwater und Südkorea.

2009/2010 feiert die kanadische Sopranistin und Musicalsängerin ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum. Ab Oktober 2009 wird Anna Maria Kaufmann mit dem Programm „Musical-Diva – Die schönsten Musical Hits“ auf große Solotournee durch Deutschland gehen. Im Oktober veröffentlichte sie ihre CD „Musical Diva“.

In der Eislauf-Show „Holiday on Ice“ wird sie in 13 Vorstellungen als Stargast auftreten.

Aktuelle TV-Termine:
11. August 2009, 18:45, NDR, „DAS!“
15. August 2009, 20:15, ZDF/ORF, „Willkommen bei Carmen Nebel“

Anna Maria Kaufmann
Anna Maria Kaufmann, Foto: Manfred Esser

Interview mit Anna Maria Kaufmann

Bereits im vergangenen Jahr, 2008, veröffentlichten Sie ein Album, das wie die Tour „Musical Diva“ heißt. Was gibt es live sonst noch zu hören?

Anna Maria Kaufmann:
Die Show wird natürlich zum Teil aus Stücken meiner neuen CD „Musical Diva“ bestehen. Gespielt werden sowohl bekannte Ohrwürmer, als auch weniger bekannte Lieder, die aber genauso zu mir passen. Von Anfang bis Ende ist die Show mit Überraschungen gespickt. Teil des Programms sind beispielsweise Medleys, Tanzchoreographien und ein gemeinsamer Auftritt mit einem Kollegen von mir. Begleitet werde ich vom Deutschen Showballett Berlin und dem Broadway Show Orchester. Wir wollen unserem Publikum unvergessliche Abende bereiten.

Sie stehen jetzt seit 20 Jahren auf der Bühne. Wie schnell ist diese Zeit für Sie vergangen?

Anna Maria Kaufmann:
Einerseits ist diese Zeit schnell vergangen, andererseits habe ich sehr viele tolle Sachen erleben und erfahren dürfen. Diesen Beruf ausüben zu können, empfinde ich als Gottes Geschenk. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als auf der Bühne zu stehen und zu singen. Die Bühne ist für mich ein heiliger Ort und dort zu stehen, ist meine Lebensaufgabe.

„Das Phantom der Oper“ zählt sicherlich zu den wichtigsten Musicals Ihrer Laufbahn. Ist es auch Ihr Lieblingsmusical?

Anna Maria Kaufmann:
Ich würde schon sagen, dass es mein Lieblingsmusical ist, da ich der Rolle der Christine so viel zu verdanken habe. Vor dem „Phantom der Oper“ war ich noch eine unbekannte Sängerin und kurze Zeit später stand ich plötzlich neben Peter Hofmann auf der Bühne, der zu der Zeit ein Weltstar war. Der Erfolg kam über Nacht. Nach dieser Zeit habe ich hart an mir gearbeitet und tue es noch heute. Ich will als Künstlerin natürlich immer weiter wachsen.

Sie sind auch als Operetten- und Opernsängerin erfolgreich, sind dem Musical aber immer treu geblieben.

Anna Maria Kaufmann:
Ich bin eine vielseitige Künstlerin und fühle mich in jedem musikalischen Genre zuhause, in dem ich mich gerade befinde. Aber ich bin in erster Linie eine klassische Sängerin, sonst hätte ich „Das Phantom der Oper“, eines der wenigen klassischen Musicals, auch nicht singen können. Daher heißt meine CD „Musical Diva“. Meine Musicalrollen interpretiere ich mit meiner klassisch ausgebildeten Stimme auch anders, als es eine reine Musicalstimme tun würde.

Machen Sie eigentlich noch jeden Tag Stimmübungen?

Anna Maria Kaufmann:
Ja, ich mache jeden Tag Gesangsübungen. Natürlich gibt es auch mal Tage, an denen ich nicht singe, aber dann vermisse ich es sofort. Singen ist für mich zu einer Art Meditation geworden, es löst Glücksgefühle in mir aus. Wie die tägliche Gymnastik ist es Teil meines Warm-Ups. Meistens arbeite ich täglich ein bis zwei Stunden an einem bestimmten Repertoire, wie zum Beispiel im Moment an meinem Tourprogramm. Es ist zwar harte Arbeit, aber es bereitet mir sehr viel Freude.

Sie wurden in Kanada geboren, leben seit langer Zeit in Deutschland und sind auf den Bühnen der ganzen Welt zuhause. Als Heimatstadt haben Sie München gewählt. Warum?

Anna Maria Kaufmann:
Hier in Bayern fühle ich mich sehr an meine Wurzeln erinnert. Die Landschaft ist ähnlich bergig wie in Calgary, Alberta, wo ich aufgewachsen bin. Lediglich das Klima ist unterschiedlich: Das Wetter in Calgary ist einen Monat zurück. Wenn dort noch Winter ist, ist hier schon Frühling. In München fühle ich mich auch deshalb zuhause, weil ich hier meinen deutschen Pass bekommen habe. Deswegen ist die Stadt für mich wie mein Geburtsort. Ich sehe mich als deutsch-kanadische Botschafterin, was eine große Aufgabe für mich ist. Zuhause fühle ich mich in Deutschland genauso wie in Kanada.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Semmel Concerts

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke

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