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Musical Chicago in Berlin

Filmmusical Die Schöne und das Biest – ab 16. März 2017 im Kino

Am Donnerstag, 16. März 2017, kommt die Realverfilmung des Disney-Animationsklassikers „Die Schöne und das Biest“ in die Kinos – ein grandioses, spektakuläres Filmmusical mit beeindruckender Star-Besetzung, voller Bildgewalt, magischer Momente, mit detailreichen Kulissen, fantastischen Kostümen und rasanten Kamerafahrten.

Unsere Rezension bezieht sich auf die englischsprachige Originalfassung, und genau diese wollen wir allen Musicalfans beim Kinobesuch ans Herz legen. Denn neben der schon genannten Ausstattung sind es die fantastischen Darsteller, die mit ihren Stimmen die wunderbare Musik von Alan Menken interpretieren und das Publikum 123 Minuten lang verzaubern.

Die Schöne und das Biest Film 2017
©Disney Enterprises

Gemeinsam mit Tim Rice hat Alan Menken für diese Verfilmung drei zusätzliche Songs erschaffen, die sich nahtlos in die Geschichte einfügen, und auch einige der Originalsongs für den Film überarbeitet und neu aufgenommen. Einer der neuen Songs ist die bewegende Ballade „Ich warte hier auf dich“, die Dan Stevens in einem fantastischen Bariton als „Biest“ singt, unmittelbar nachdem er Belle auf freien Fuß gesetzt hat, obwohl es ihm das Herz bricht. Das ist einer der Gänsehaut-Momente, bei dem der Zuschauer mit den Tränen kämpft und verliert.

Die Schöne und das Biest Film 2017
Belle (Emma Watson) und das Biest (Dan Stevens) beim Ball, ©Disney Enterprises

„Tage im Licht“ ist ein herzerwärmender Song der Schlossbewohner, die sehnsüchtig und voller Kummer an die alten, vergangenen Tage denken. Und die Ballade „Ein Augenblick ist manchmal zeitlos“ erinnert daran, die kostbaren Momente des Lebens festzuhalten. Kevin Kline als Belles Vater Maurice singt die Ballade großartig, während er an einer Spieluhr arbeitet. „Das ist ein ziemlich emotionales Element der Geschichte. Bei allen, die etwas für die Geschichte übrig haben, wird er etwas auslösen“, sagt der Regisseur Bill Condon darüber. „Er weist die gleichen wunderbaren musikalischen Qualitäten auf wie die anderen Lieder. Für mich steckt er – was die Ohrwurmqualität betrifft – keinen Millimeter hinter den Originalsongs zurück.“

Die Schöne und das Biest Film 2017
Belle (Emma Watson) mit ihrem Vater Maurice (Kevin Kline), ©Disney Enterprises

Zu diesen gehören „Belles“ mitreißendes Lied „Unsere Stadt“, das reizende Duett „Wer hätt’s gedacht?“, die zauberhafte Ballade „Die Schöne und das Biest“ oder das schmissige „Sei hier Gast“ – allesamt wunderschöne und eindringliche Melodien von Alan Menken und ausgeklügelte Texte von Howard Ashman. Es ist eine Freude und ein Genuss, die Songs zu hören, und oft genug sieht man geradezu vor seinem geistigen Auge dazu das Orchester, das die bombastische Filmmusik einspielt.

Auf der Suche nach Darstellern grasten die Filmemacher die Welt des Films, Fernsehens, Musicals und Theaters ab. Emma Watson stand als erste Darstellerin fest. Sie ist eine ganz entzückende „Belle“, filigran und zerbrechlich, doch auch selbstbewusst, kämpferisch und stark. Überrascht hat die neue Interpretation der Figur von Gaston, gespielt und gesungen von Luke Evans. Er ist hier zwar immer noch der geltungsbedürftige, sich selbst überschätzende und übers Ziel hinausschießende Frauenschwarm, doch keineswegs trottelig, sondern ein Held, stark, mit Führungsqualitäten und aufbrausendem Charakter. Der walisische Schauspieler Luke Evans war bereits in einer Reihe von Theaterinszenierungen am Londoner Westend zu sehen, weshalb auch er seine Gesangsparts bei „Gaston“, „Belle“ und „Tod dem Biest“ mit Bravour meistert.

Die Schöne und das Biest Film 2017
LeFou (Josh Gad) und Gaston (Luke Evans), ©Disney Enterprises

Das trifft auch auf Josh Gad zu, der LeFou, Gastons langmütigen Gehilfen, spielt. Er ist die Original-Stimme von „Olaf“ in „Frozen“ und stand in „The Book of Mormon“ am Broadway auf der Bühne. Er verstand sich auf Anhieb blendend mit Luke Evans, was sich anhand der großartigen Chemie der beiden auf der Leinwand ablesen lässt. Gemeinsam schafften sie es, den beiden eigentlich schurkischen Figuren eine ordentliche Portion Humor mit auf den Weg zu geben.

Emma Thompson singt als „Mrs. Potts“ den Titelsong „Die Schöne und das Biest“. „Ich kann den Song nicht annähernd so gut singen wie Angela Lansbury, weil sie eine solch ikonische Stimme hat. Ich hoffe, mir ist es gelungen, für eine neue Generation von Zuschauern eine vage oder zumindest sehr menschliche und aufrichtige Version davon abzuliefern“, so die Darstellerin. Jegliche Sorge ist unbegründet, wenn die Zuschauer sie erst gehört haben. Und immerhin begannen für Emma Thompson die Dreharbeiten unmittelbar, nachdem sie in London in den ausverkauften Vorstellungen von „Sweeney Todd“ als „Mrs. Lovett“ zu sehen war – just in der Rolle, die zum allerersten Mal von Angela Lansbury am Broadway aufgeführt worden war.

Die Schöne und das Biest Film 2017
Herr von Unruh, Mrs. Potts, Lumiere und Plumette, ©Disney Enterprises

Die Hauptdreharbeiten von „Die Schöne und das Biest“ fanden von Mai bis August 2015 in den Shepperton Studios außerhalb Londons sowie an mehreren Außenschauplätzen in England statt und waren unglaublich aufwendig.

Bei der epischen Eröffungsnummer „Belle“, die in Villeneuve spielt, waren über 150 Statisten, mehr als 100 Tiere, 28 Wagen und unzählige Requisiten im Einsatz, allesamt mit liebevollen Details geschmückt. Allein der Dreh von „Sei hier Gast“ nahm einen ganzen Monat in Anspruch, die Vorbereitung sechs Monate und die Fertigstellung sogar über ein Jahr. Die Szene spielt im Speisesaal des Schlosses, der wie eine Bühne aufgebaut wurde, die theaterhafteste Kulisse des Films. Alle Elemente waren echt und wurden zunächst mithilfe des Techno-Dolly, eines Krans und speziellen Lichtgerätschaften mit der Kamera gedreht, bevor das Filmmaterial animiert und vom Team für Visuelle Effekte in der Postproduktion aufgepeppt wurde.

An dem verwunschenen Wald, der das Schloss des Biestes umgibt, wurde fünfzehn Wochen gebaut. Er beinhaltet echte Bäume, Hecken, einen gefrorenen See, ein Paar neun Meter hohe Tore aus Eis sowie ungefähr 20000 Eiszapfen.

Die Kostüme – von den Bauersgewändern bis zu den Ballkleidern – sind allesamt aus ökologisch nachhaltigen Stoffen aus fairem Handel gefertigt, gefärbt und genäht. Belles gelbes Ballkleid besteht aus mehreren Schichten von federleichtem, gelb gefärbtem Satin, in 12000 Stunden mit neunhundert Metern Faden genäht, und kommt ganz ohne Korsett oder Reifröcke aus.

Die Schöne und das Biest Film 2017
Belle (Emma Watson) in ihrem Ballkleid. ©Disney Enterprises

Die Realverfilmung von Disneys Zeichentrick-Klassiker „Die Schöne und das Biest“ ist ein beeindruckendes Kinoerlebnis, das eine der zeitlosesten und beliebtesten Geschichten aller Zeiten in neuem Glanz erstrahlen lässt. Der Kunstfertigkeit und der Einfallskraft von Regisseur Bill Condon und seinem brillanten Kreativteam ist es zu verdanken, dass Kinogänger aller Altersgruppen nun aufs Neue gefesselt sein können von dem Abenteuer, der Leidenschaft und der Romantik dieser Geschichte.

Ian McKellen erzählt von der Atmosphäre am Set: „Es kommt bei Dreharbeiten nicht oft vor, dass alle Beteiligten am Drehort glücklich sind, aber bei diesem Film, bei dessen Dreh sich täglich mehrere hundert Menschen vor Ort befanden, waren tatsächlich alle durch und durch zufrieden, mit dabei sein zu können. „Viele hatten schon in den frühen Morgenstunden mit der Arbeit begonnen, aber ich habe nie auch nur den Hauch einer Klage gehört, von keinem Techniker, von keinem Schauspieler. Und das spricht sehr für den Film.“

Regisseur Bill Condon über seinen Film: „In meiner Jugend hörte ich die Leute immer sagen, dass das Theater sterbe. Das Theater stirbt nun bereits seit Jahrhunderten. Dasselbe lässt sich meiner Meinung nach über das Filmmusical sagen – vielleicht stirbt es nicht schon seit Jahrhunderten, aber seit etwa fünfzig Jahren siecht es dahin. Ich möchte, dass sich das Publikum in dieses Genre verliebt, es soll verstehen, dass Musik und Film und Musical-Einlagen in Filmen nicht ablenken, nicht unterbrechen, sondern die Handlung vertiefen, Bedeutung verleihen. Wenn man von etwas gerührt ist, ist man es noch mehr, wenn man dazu Musik von Alan Menken hört oder Liedertexte von Howard Ashman.“

Die Schöne und das Biest Film 2017
©Disney Enterprises

Die Schöne und das Biest USA 2017 – Cast und Crew

Belle: Emma Watson
Das Biest/Prinz: Dan Stevens
Gaston: Luke Evans
Lumiere: Ewan McGregor
Herr von Unruh: Ian McKellen
Le Fou: Josh Gad
Maurice: Kevin Kline
Mrs. Potts: Emma Thompson
Cadenza: Stanley Tucci
Plumette: Gugu Mbatha-Raw
Agathe: Hattie Morahan
Chip: Nathan Mack
Cothilde: Haydn Gwynne
Mr. Potts: Gerard Horan
Monsieur D’Arque: Adrian Schiller
Mme. de la Grande Bouche: Audra McDonald
Stanley: Alexis Loizon
Belles Mutter: Zoe Loizon
Tavernen-Wirt: Michael Jibson
Bardame: Lynne Wilmot
Königin: Harriet Jones
König: Henry Garrett
Debütantinnen: Sonova Mizuno, Sophia Brown
Dorfbewohner: Lara Decaro, Karl Farrer, Skye Lucia Degruttola
Wäscherin: Norma Atallah
Chapeau: Thomas Padden
Detektiv: Paul De La Rosa
Prinz (jung): Rudi Goodman

Regie: Bill Condon
Drehbuch: Stephen Chbosky, Evan Spiliotopoulos, Jeanne-Marie Leprince de Beaumont
Komponist: Alan Menken
Songtexte: Howard Ashman,Tim Rice
Kostüme: Jaqueline Durran
Kamera: Tobias A. Schliessler
Produzenten: Steve Gaub, Don Hahn, David Hoberman, Todd Lieberman, Jack Morrissey, Jeffrey Silver, Greg Yolen, Thomas Schumacher, Alexander Young

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke

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