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Musical Chicago in Berlin

Musical Der Graf von Monte Christo

Am 14. März 2009 feierte das Musical „Der Graf von Monte Christo“ von Frank Wildhorn und Jack Murphy eine sensationelle und vielbeachtete Welturaufführung im Theater St. Gallen, Schweiz. Die Produktion wird dort bis Mitte Juni aufgeführt.

Nachfolgend Informationen zu Cast und Kreativteam, zur Handlung, die Songliste sowie einige Produktionsfotos.

Der Graf von Monte Christo – Die Cast

Edmond Dantès/Graf von Monte Christo: Thomas Borchert
Mercédès: Sophie Berner
Fernand Mondego: Carsten Lepper
Gérard von Villefort: Christoph Goetten
Baron Danglars: Karim Khawatmi
Abbé Faria: Dean Welterlen
Jacopo: Kurt Schrepfer
Albert Mondego: Daniel Berini
Valentine von Villefort: Barbara Obermeier
Luisa Vampa: Ava Brennan
Morrel: André Bauer

Ensemble
Suzanne Carey, Caroline Frank, Ina Nadine Wagler, Simon Eichenberger, Mathias Förster, Jochen Schmidtke, Patrick Adrian Stamme.

Sinfonieorchester St.Gallen

Chor des Theaters St.Gallen
Lucia Blažícková, Doris Haudenschild, Fiqerete Haziri-Ymeraj, Wendi Li, Eva-Marie Misinski, Manuela Iacob, Giedré Povilaityté, Michaela Rüster, Annette Sassenhausen, Elena Svetnitskaya, Huberto Amín, Luis Andrés del Castillo, Andrzej Hutnik, Cristian
Joita, Jeong Soo Lee, Lilionfi Pop, Paulo S. Medeiros, Frank Uhlig.

Statisterie des Theaters St.Gallen
Jasminka Memisevic, Karin Keller, Klara Stänz, Tobias Auer, Pino Lopez, Stefano Nagel, Jonas Romer, Tobias Romer, Simon Schroff, Matthias Tanner.

Das Kreativteam

Musik: Frank Wildhorn
Buch und Songtexte: Jack Murphy
Orchestrierung und Arrangements: Kim Scharnberg und Koen Schoots
Deutsch von Kevin Schroeder
Musikalische Leitung: Koen Schoots/Stéphane Fromageot
Inszenierung: Andreas Gergen
Musical Staging: Melissa King
Bühnenbild: Allen Moyer
Kostüme: Susanne Hubrich
Fight Director: Jochen Schmidtke
Dance Captain: Simon Eichenberger
Video: fettFilm (Momme Hinrichs und Torge Møller)
Light Design: Michael Grundner
Sound Design: Stephan Linde/Frank Sattler
Choreinstudierung: Michael Vogel
Produktionsdramaturgie: Ilka Seifert

Die Songliste

1. Akt
Prolog – Fiat justitia (Ensemble)
Ein Leben lang (Edmond – Mercédès)
Hebt das Glas (Ensemble)
Geschichte (Mondego – Danglars – Villefort)
Niemals allein (Edmond – Mercédès)
Jeder Tag ein kleiner Tod (Edmond – Mercédès – Mondego)
Unterricht (Abbé Faria – Edmond)
Könige (Abbé Faria – Edmond)
Piraten – Wahrheit oder Wagnis (Luisa Vampa – Edmond – Ensemble)
Der Schatz (Reprise Könige) (Edmond)
Wie mich die Welt umarmt (Mercédès)
Tanz die Tarantella (Kurtisanen)
Hölle auf Erden (Edmond)

2. Akt
Karneval in Rom (Reprise Tarantella) (Ensemble)
Ah, Frauen (Edmond – Albert)
So wie man hört (Ensemble)
Diese Augen/Der Mann ist tot (Mercédès – Edmond)
Die Falle/Zuviel ist nie genug (Edmond – Danglars – Villefort – Mondego)
Schöner Schein (Valentine)
All die Zeit (Mercédès)
Der Mann, der ich einst war (Edmond)
Hölle auf Erden (Reprise) (Mondego – Edmond)
Finale (Reprise Niemals allein) (Edmond – Mercédès)

 Thomas Borchert Der Graf von Monte Christo
Thomas Borchert (Der Graf von Monte Christo), Copyright: Toni Küng/Theater St. Gallen

Die Handlung

1. Akt

Der junge Seemann Edmond Dantès feiert mit seiner Verlobten Mercédès, seinem Vater und dem Schiffsreeder Morrel seine glückliche Heimkehr nach Marseille und die Beförderung zum Kapitän. Doch seine Karriere und das Glück mit seiner schönen Verlobten Mercédès rufen Neider auf den Plan. Aufgrund einer Verschwörung von Mondego, Danglars und Villefort wird Dantès mitten auf seinem Verlobungsfest verhaftet und auf die berüchtigte Gefängnisinsel Chateau d’If gebracht. Der verzweifelten Mercédès wird die Nachricht vom angeblichen Tod Edmonds überbracht – von Mondego, der seinerseits längst ein Auge auf Mercédès geworfen hat.

Die Jahre vergehen, und Dantès fristet sein Leben im Gefängnis. Dort lernt er den weltgewandten Abbé Faria kennen, und während die beiden ihren Fluchttunnel graben, unterrichtet der Abbé Dantes in Philosophie, Sprachen, Mathematik, Politik und im Umgang mit dem Degen. Beim Fluchtversuch durch den Tunnel wird Abbé Faria schwer verletzt. Sterbend ernennt er Dantès zum Erben seines Schatzes auf der Insel Montecristo, aber warnt ihn auch, dass Hass und Rache ihn zerstören werden, wenn er nicht zur Vergebung bereit ist. Edmond gelingt die Flucht, und er birgt den Schatz. Mit Hilfe dieses Reichtums nimmt er eine neue Identität an: Er ernennt sich selbst zum Grafen von Monte Christo.

Dean Welterlen und Thomas Borchert
Dean Welterlen (Abbé Faria) und Thomas Borchert (Edmond Dantès), Copyright: Toni Küng/Theater St. Gallen

Mercédès, vom Tod Edmonds überzeugt, hat inzwischen Mondego geheiratet und führt mit ihm ein freudloses Leben in Paris. Ihr gemeinsamer Sohn Albert reist zum Karneval nach Rom, wo sich auch der Graf von Monte Christo mit seinem Vertrauen Jacopo in einem Palazzo niedergelassen hat, um von dort aus Rache an seinen Verrätern zu planen.

Thomas Borchert und Kurt Schrepfer
Thomas Borchert (Edmond Dantès) und Jacopo (Kurt Schrepfer) mit Ensemble, Copyright: Hanspeter Schiess/Theater St. Gallen

2. Akt

Während des Karnevals in Rom arrangiert der Graf von Monte Christo die Entführung Alberts. Er täuscht ihm vor, selbst Opfer einer Entführung zu sein, und es gelingt ihm, Alberts Vertrauen zu gewinnen. Der Graf von Monte Christo verspricht ihm ein rauschendes Fest zu seinen Ehren in Paris. Dort rätselt die feine Gesellschaft schon bald über den geheimnisvollen, schwerreichen Grafen. Obwohl Danglars, Villefort und Mondego dem Grafen vorgestellt werden, erkennt keiner in ihm Edmond Dantès. Nur Mercédès spürt ahnungsvoll ihre große Liebe wieder.

 Thomas Borchert und Sophie Berner
Thomas Borchert (Edmond Dantès) und Sophie Berner (Mercédès), Copyright: Hanspeter Schiess/Theater St. Gallen

Die Rache des Grafen von Monte Christo kennt keine Gnade – er stürzt die drei Verschwörer in den Ruin. Albert muss erkennen, dass der Graf sein Vertrauen missbraucht hat, und fordert ihn zum Duell. Albert verfehlt ihn, und als dessen Geliebte Valentine den Grafen von Monte Christo anfleht, sich seiner lange zurückliegenden Gefühle zu erinnern, zielt dieser absichtlich an Albert vorbei. Doch nun fordert Mondego, Alberts Vater, Edmond heraus. Aus ihrem letzten großen Zweikampf auf Leben und Tod geht Edmond Dantès als Sieger hervor. Mercédès und Edmond finden wieder zusammen und versprechen einander, sich nie wieder zu trennen.

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke