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Musical Chicago in Berlin

Pia Douwes und Uwe Kröger begeistern erneut mit ihrer Tournee Die größten Musical Hits aller Zeiten

Mit ihrer Tournee „Die größten Musical Hits aller Zeiten“ feiern Pia Douwes und Uwe Kröger ihre jeweils fünfzigjährigen Geburtstage als „100 Jahre Musical“ in ausgewählten Städten und begeistern derzeit Abend für Abend das Publikum.

Seit 25 Jahren stehen beide Künstler in zahlreichen Musicalproduktionen auf der Bühne, oft gemeinsam in den Hauptrollen, so dass sie mittlerweile als das Traumpaar des Musicals gelten. „Eine glückliche Fügung“ nennt Uwe Kröger seine künstlerische und persönliche Beziehung zu Pia Douwes, und dem kann man auch nach diesem Konzertabend nur zustimmen.

Termine und Tickets für „Die größten Musical Hits aller Zeiten“

Uwe Kröger Pia Douwes Die größten Musicalhits
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Noch bis zum 26. März 2015 sind beide Solisten, begleitet vom Vokalensemble gudrun, einem vierköpfigen Tanzensemble sowie Mitgliedern des Orchesters der Vereinigten Bühnen Wien unter Leitung von Herwig Gratzer zu erleben. Die Zuschauer dürfen sich auf einen unterhaltsamen, mitreißenden Abend freuen, der noch lange nachwirkt und beim alleinigen Zurückdenken die Freude aus dem Herzen direkt wieder ins Gesicht zaubert.

Mit einem Feuerwerk aus ihrem künstlerischen Schaffen, aus Witz und Selbstironie über Erotik und Coolness bis zu Tragik und Drama beglücken Uwe Kröger und Pia Douwes ihr Publikum derart, dass es am Ende aufspringt und sämtliche nur denkbaren Ausdrucksformen von Begeisterung in Richtung Bühne schmettert, was Uwe Kröger im ausverkauften Friedrichstadt-Palast Berlin vor Demut und Dankbarkeit zu Tränen rührte.

„Willkommen, bienvenue, welcome“ heißen die beiden das Publikum zunächst per Videowall mit wahrlich historischen Bewegtbildern aus Fernsehauftritten – Uwe Kröger mit langem, blonden Walle-Haar, Pia Douwes mit Dauerwelle und in gewöhnungsbedürftiger Garderobe. Nach einer Zeit „wechselnder Haarfarben, Kostüme und Therapien“ singen und sinnieren nun beide als „Gomez und Morticia Addams“ über das Leben mit Fünfzig.

Nach einigen Anekdoten und Jugenderinnerungen an Schlaghosen, Freundschaftsringe und Klammerblues (in grün-orange gemusterten Partykellern, ohne Fenster) folgt eine Hommage an Andrew Lloyd Webber mit einem Medley seiner Kompositionen, denen beide Künstler große Bühnenerfolge zu verdanken haben. Ein Song wechselt in den anderen, und nach nahezu jedem spendet das Publikum Szenenapplaus. Eine wunderbare Idee, die sich über den gesamten Abend zieht, sind dabei die alten Bühnenfotos in Kostüm und Maske, die mitsamt der oft denkwürdigen Jahreszahl als Videoprojektion eingeblendet werden.

Uwe Kröger Pia Douwes Die größten Musicalhits
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2003 mit „The Wild Party“ wird wiederbelebt, wenn Uwe Kröger absolut beeindruckend „Was hat sie nur an sich?“ interpretiert, begleitet vom Tanzpaar Claudia Artner und Brett Hibberd. Dann folgt ein großer Sprung ins Jahr 2014, in „Next to normal“, eines der modernen Musicals, aus dem Pia Douwes mit „Mir fehlen die Berge“ atemberaubend brilliert.

Mit der Geschichte, die Uwe Kröger auch in seinem Buch beschreibt, nämlich der Vorhersage einer engen Freundin mit hellseherischen Fähigkeiten, sie sähe ihn in einer nächsten Rolle in Stiefeln auf der Bühne, leitet er zum nächsten Block über. Nicht zum „gestiefelten Kater“ oder den „Drei Musketieren“, sondern zu „Der Besuch der alten Dame“, das 2013 in Thun uraufgeführt wurde und ein Jahr später im Wiener Ronacher mit Uwe Kröger und Pia Douwes in den Hauptrollen lief.

Im Berliner Friedrichstadt-Palast begrüßte Uwe Kröger unter den Zuschauern im Saal den Schauspieler Michael Mendl, der an der Seite von Christiane Hörbiger den „Alfred Ill“ in der Neuverfilmung des Dramas „Der Besuch der alten Dame“ 2008 so großartig verkörperte.

Eine kraftvolle, starke und überzeugende Interpretation von „Ich hab die Angst besiegt“ liefert zunächst Uwe Kröger ab, wofür im Publikum der Applaus regelrecht aufbrandet. Dann folgt stimmgewaltig Pia Douwes mit „Die Welt gehört mir“. In diesen Minuten gehört ihr auf jeden Fall der komplette Saal. „Claires“ wütend-auftrumpfende Anklage, begleitet von stolzen, verächtlichen Blicken hinunter in den Saal sind so überzeugend, dass sich das Publikum wie Einwohner von Güllen fühlt und ein unangenehm aufkommendes Schuldbewusstsein niederkämpft.

„Was verbindet uns auf der Bühne? – Große Gefühle! Das Leben, die Liebe, Hass, Zweifel, Eifersucht. Ein normales Paar könnten wir wahrscheinlich überhaupt nicht spielen“, so Uwe Kröger. Wer bei „Liebe endet nie“ das Lieben, leise Hoffen und Leiden in den Gesichtern von „Alfred Ill“ und „Claire Zachanassian“ gesehen und in ihren Stimmen gehört hat, der weiß: die Beiden haben es auf der Bühne der großen Gefühle zur absoluten Meisterschaft gebracht.

Die „Addams Family“ ist vor der Pause noch einmal Thema. Vor allem der „Tango de Amor“, von beiden mit Esprit, Witz und unglaublicher Gesichtsgymnastik vorgetragen, entfacht die nächsten Begeisterungsstürme im Saal.

Uwe Kröger Pia Douwes Die größten Musicalhits
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Nach dem ganzen „Olé!“, „Arriba!“ und „Amore!“ schmettert Uwe Kröger folgerichtig ein „A-Warte!“ in Richtung seiner Tangopartnerin, eilt nach hinten und kommt mit einer langstieligen Rose zurück. Er wirft die Blüte ins Publikum, stopft den langen Stiel quer zwischen Pias Lippen, und weiter geht die immer wildere Tanzmischung aus Tango, Flamenco und Paso Doble.

Wie es Pia Douwes gelingt, sich das Lachen zu verbeißen, damit der Stengel nicht herunterfällt, während Uwe Kröger mit ihr im Arm über die Bühne ruckt und das Publikum sich ausschüttet, ist bewundernswert.

Der zweite Teil des Abends beginnt ausgesprochen sexy und bleibt es auch lange. Pia Douwes singt und tanzt als „Velma Kelly“ „All that Jazz“. Mit ihrer Exaktheit und ihrer Ausstrahlung, der Spannung in jeder Sekunde und bis in alle Fingerspitzen ist sie unvergleichlich und setzt kaum je zu erreichende Maßstäbe. Sie ist einfach göttlich und nicht von dieser Welt – davon wäre man überzeugt, wenn nicht ihr freundliches, strahlendes, liebenswertes und mädchenhaft-junges Wesen jenseits der Bühne die schwärmerischen Gedanken wieder in die Realität holen würden.

Uwe Kröger Pia Douwes Die größten Musicalhits
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In Hot-Hot-Hotness stehen ihr Uwe Kröger und die Tänzerinnen und Tänzer, die spätestens hier endlich Erwähnung finden müssen, mit „La Cage Aux Folles“ allerdings in nichts nach. Kaum weiß man, wohin mit den Blicken. Zu gern würde man sich auf den Solisten konzentrieren, aber Brett Hibberd (wie schön, ihn einmal wieder auf einer Bühne zu sehen) und Roberto Martinelli scheinen sowohl untereinander als auch gegen ihre Kolleginnen Claudia Artner und Laura Luisa Hat eine Battle um den biegsamsten Körper und die heißeste Ausstrahlung auszufechten. Wer hier gewinnt? Alle fünf.

Uwe Kröger Pia Douwes Die größten Musicalhits
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Alles, was danach folgt, ist wie alles zuvor ein einziges Highlight. „Life is just a bowl of cherries“ mit der berührenden Ansage über Gesundheit, Dankbarkeit und Demut von Pia Douwes, das temporeiche „Money, Money“ aus „Cabaret“, wo man sich schon beim Zuhören verhaspelt, die beiden Solisten sich aber nicht, sowie Uwe Krögers „Zeitlos“-Duett mit sich selbst, in dem er gleichzeitig als „Wilbur“ und „Edna Turnblad“ auftritt.

Mit einem Medley aus seinen bekanntesten Hits, vorgetragen vom Gesangsensemble gudrun, wird nun, so Uwe Kröger, „eine Legende, die zu früh von uns gegangen ist“, geehrt. Die Künstler interpretieren „17 Jahr, blondes Haar“, „Aber bitte mit Sahne“, „Mit 66 Jahren“, „Griechischer Wein“ und „Vielen Dank für die Blumen“ aus der Feder von Udo Jürgens, und der Applaus des Publikums gilt sowohl den Sängerinnen und Sängern als auch dem großen Komponisten und Entertainer.

Ein weiteres Mal an diesem Abend verzaubert Pia Douwes sowohl mit ihrer Gesangs- als vor allem auch mit ihrer Schauspielkunst, nämlich als „Killer Queen“ in „der Pia-Douwes-Version“ – einer „wahren Geschichte“. Die ausgesprochen witzige und unterhaltsame Story beginnt mit Gassi-Gehen mit ihrer Hündin Sansa und einer Begegnung mit einem Freund, während der sie zur „Queen of the Musicals“, „Katze, Kaiserin oder manische Mörderin“ mutiert und „trotz Schleppe vom Broadway bis nach Thun“ tanzt. Eine ganz große Nummer, die den Saal zum Toben bringt.

Uwe Kröger Pia Douwes Die größten Musicalhits
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Dann reißen die Zuschauerinnen, selbst die auf hohen Absätzen, beim Anblick von Uwe Kröger die Augen auf, der auf gefühlten 20-Zentimeter-Stilettos(!) die Treppe herab schreitet, auf der Bühne umherstolziert und nebenbei mitreißend „Ich bin, was ich bin“ singt.

Das dritte kreative Gespann, das an diesem Abend mit einem Medley besonders gewürdigt wird, sind der Komponist Sylvester Levay und der Texter Michael Kunze. Vor allem auch ihnen verdanken Pia Douwes und Uwe Kröger ihren ersten großen Erfolg als Bühnen-Paar. Bevor der Abend mit drei Superhits aus „Elisabeth“ und einer bei Kennern schon bekannten, traditionellen Zugabe endet, sorgen beide für Gänsehaut, indem sie die bei vielen schmerzlich vermissten Musicals „Mozart!“ und „Rebecca“ noch einmal aufleben lassen.

Uwe Kröger Pia Douwes Die größten Musicalhits
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„Schnallen Sie sich an, denn jetzt kommen 100 Jahre Musical auf Sie zu!“, schreibt Uwe Kröger seinem Publikum im Programmheft – und besser kann man den grandiosen Abend kaum zusammenfassen.

Rezensierte Vorstellungen:
28. Februar und 1. März 2015, München, Deutsches Theater
11. März 2015, Berlin, Friedrichstadt-Palast

Das Programm:

I. Akt

Ouvertüre (The Addams Family)
“Bist du erst fünfzig” (The Addams Family) – Pia Douwes, Uwe Kröger, gudrun, Tänzer
Andrew Lloyd Webber Medley mit: Gethsemane, Erinnerung, Starlight Express, Buenos Aires, Pharaohs Song, Wein‘ nicht um mich, Argentinien, Sunset Boulevard, Nur ein Blick, Musik der Nacht, Das Phantom der Oper
„Jesus Christ Superstar“ (JCS) – gudrun
„Was hat sie nur an sich?“ (The Wild Party) – Uwe Kröger, Tänzer
„Mir fehlen die Berge“ (Next to normal) – Pia Douwes
„Ich hab die Angst besiegt“ (Der Besuch der alten Dame) – Uwe Kröger, Tänzer
„Die Welt gehört mir“ (Der Besuch der alten Dame) – Pia Douwes
„Liebe endet nie“ (Der Besuch der alten Dame) – Pia Douwes, Uwe Kröger
„Leb jetzt und intensiv“ (The Addams Family) – Pia Douwes, Uwe Kröger
„Tango de Amor“ (The Addams Family) – Pia Douwes, Uwe Kröger, gudrun, Tänzer

II. Akt

Band-Opener (Chicago) – Tänzer
“All that Jazz” (Chicago) – Pia Douwes, Tänzer
“La Cage Aux Folles” (La Cage Aux Folles) – Uwe Kröger, Tänzer
„Life is just a bowl of cherries“ (Fosse) – Pia Douwes
“Money, Money” (Cabaret) – Pia Douwes, Uwe Kröger
“Du bist zeitlos für mich” (Hairspray) – Uwe Kröger
Medley „Ich war noch niemals in New York“ (Udo Jürgens) – gudrun
„Killer Queen“ („Eine wahre Geschichte“) (We will rock you) – Pia Douwes
„Ich bin was ich bin“ (La Cage Aux Folles) – Uwe Kröger
Michael Kunze/Sylvester Levay-Medley mit: Gott, warum?, Rebecca, Wie kann es möglich sein?, Gold von den Sternen, Der letzte Tanz, Ich gehör‘ nur mir, Wenn ich tanzen will – Pia Douwes, Uwe Kröger, gudrun, Tänzer

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Musikalische Leitung: Herwig Gratzer
Keyboard: Thomas Bartotsch/Martin Wöss
Schlagzeug: Gerald Gratzer/Roman Baumgartner
Bass: Willi Langer/Stefan Först
Gitarre: Harry Peller/Felix Reischl
Saxophon, Flöte, Klarinette: Martin Fuss/Markus Leinholz
Trompete: Nikolaus Friesenbichler/
Trombone: Dominik Stöger/Martin Grünzweig

gudrun: Tanja Machat, Bettina Soriat, Eleftherios Chladt, Markus-Peter Gössler

Tanzensemble: Claudia Artner, Laura Luisa Hat, Roberto Martinelli, Brett Hibberd

Staging u. Choreographie: Marvin Dietmann

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Die weiteren Tournee-Termine: (Stand: 11. März 2015)

Berlin, Friedrichstadt-Palast: 11. März 2015
Frankfurt/Main, Alte Oper: 13. März 2015
Düsseldorf, Capitol Theater: 14. und 15. März 2015
Essen, Colosseum Theater: 17. und 18. März 2015
Mannheim, Rosengarten: 20. März 2015
Niedernhausen, Rhein-Main-Theater: 22. März 2015
Hamburg, Neue Flora: 23. März 2015
Wien, Stadthalle: 25. März 2015
St. Pölten, VAZ St. Pölten: 26. März 2015

www.uwekroeger.com

www.iukc.de

www.piadouwes.com

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke

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