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Musical Chicago in Berlin

Rock the Ballet Tour 2011/2012

Update 27. Januar 2011 (Termine ergänzt)

(20. Dezember 2010)

Die weltweit gefeierte Tanzshow „Rock the Ballet“ mit den Hits von Lenny Kravitz, U2, Queen, Michael Jackson und vielen mehr geht 2011 wieder auf Tournee.

Rock the Ballet – Tickets hier

Rock the Ballet
©BB Promotion

Temporeiche Schrittfolgen, eine atemberaubende Choreographie und die unglaubliche Präzision des klassischen Balletts in Verbindung mit einer spektakulären, elektrisierenden Tanz-Show – das ist „Rock the Ballet“.

Faszinierend für Kenner und ein neues Publikum gleichermaßen, wird Tanz hier – befreit vom Korsett der Klassik – als überaus lebendig (und unwahrscheinlich sexy) erfahrbar. Beeindruckend genug sind die technische Perfektion und die virtuose, nahezu akrobatische Körperbeherrschung der Tänzer in einem furiosen, emotionalen Tanz-Feuerwerk aus Jazzdance, Broadway-Choreographien, klassischem Ballett und Hip Hop.

Die Termine: (Stand: 27. Januar 2011)

Berlin, Admiralspalast: 25. bis 30. Januar 2011
Zürich, Maag Music Hall: 1. bis 20. Februar 2011
Düsseldorf, Capitol Theater: 23. Februar bis 06. März 2011
Stuttgart, Liederhalle: 8. März 2011
Ulm, Congress Centrum: 9. März 2011
Mannheim, Rosengarten: 10. März 2011
Saarbrücken, Saarlandhalle: 11. März 2011
Würzburg, Congress Centrum: 12. März 2011
Bochum, RuhrCongress: 13. März 2011
Braunschweig, Stadthalle: 15. März 2011
Baden-Baden, Festspielhaus: 16. März 2011
Bremen, Musical Theater: 18. bis 20. März 2011
Lübeck, Musik- und Kongresshalle: 22. März 2011
Dresden, Kulturpalast: 23. März 2011
Chemnitz, Stadthalle: 24. März 2011
Erfurt, Messe: 25. März 2011
Halle/Saale, G.-F.-Händel-Halle: 26. März 2011
Heilbronn, Harmonie: 27. März 2011
Münster, Halle Münsterland: 29. März 2011
Freiburg, Konzerthaus: 30. März 2011
Wien, Museumsquartier Halle E: 1. bis 10. April 2011
Schwäbisch Gmünd, CCS Stadtgarten: 12. April 2011
Bielefeld, Stadthalle: 13. April 2011
Basel, Musical Theater: 3. bis 8. Mai 2011
Edinburgh/ Fringe Festival: August 2011
Frankreich-Tour: 13. November 2011 bis 2. Januar 2012
Hamburg: 3. bis 21. Januar 2012
Genf: 12. bis 18. Januar 2012

Ausgebildet in den großen klassischen Compagnien und geschult durch unzählige Auftritte in Broadway- und Hollywood-Produktionen, präsentiert sich die junge, hungrige, aufregende New Yorker Tanz-Compagnie des Ausnahme-Choreographen und Ballett-Rebellen Rasta Thomas mit dieser rockigen, multimedialen Ballett-Show einem großen Publikum u.a. in Deutschland.

Tänzer:

Rasta Thomas
Adrienne Canterna-Thomas

Principal Swings:
Michael Keefe
Rachel Kreiling

Robbie Nicholson (Dance Captain)
Anthony Colantone
Chris McCarthy
Kevin Mylrea
Alexei Geronimo
Chris King

Kreativteam:

Künstlerische Leitung, Choreographie: Rasta Thomas
Associate Artistic Director, Co-Regisseurin, Choreographie: Adrienne Canterna-Thomas
Resident Director, Ballet Master: Sean Kelly
Lighting Design, Stage Manager: Lutin Tanner
Lighting Design: Ashley Day
Video/Projection Design: William Cusick

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Erstklassige Tänzer und eine mitreißende Show, ©Oliver Fantitsch, Hamburg

Songlist:

Teil 1: Beautiful day

I gotta feelin’ – Black Eyed Peas
Vertigo – U2
Carmen – Maria Callas
American woman – Lenny Kravitz
Crash into me – Dave Mathews Band
Viva la vida – Coldplay
Faithfully – Journey
With or without you – U2
Ne me quitte pas – Jacquel Brel
Beautiful day – U2

Teil 2: Rock you

Improv Intro – Clint Mansell
We will rock you – Queen
Let’s go crazy – Prince
In the closet – Michael Jackson
P.Y.T. – Michael Jackson
Bicycle race – Queen
Baby I’m a star – Prince
Wanna be startin’ somethin’ – Michael Jackson
Man in the mirror – Michael Jackson
When doves cry – Prince
It’s about that walk – Prince
Another one bites the dust – Queen
Billy Jean – Michael Jackson
Smooth criminal – Michael Jackson
Body language – Queen
The way you make me feel – Michael Jackson
Bohemian Rhapsody – Queen
Bad – Michael Jackson

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Tänzerische Höchstleistungen bei „Rock the Ballet“, ©Oliver Fantitsch, Hamburg

Interview mit Rasta Thomas, Choreograph und Tänzer
©Semmel Concerts

War es ein Kindertraum, Tänzer zu werden?

Im Alter zwischen sieben und elf habe ich Ballett gehasst. Dann, als ich knapp elf Jahre alt war, mochte ich es plötzlich und bewunderte Tanzkünstler wie Michael Jackson und Michail Baryshnikov.

Hat jemand aus deiner Familie getanzt?

Nein, meine Eltern sind beide Physiker. Mein Vater betrieb engagiert und regelmäßig Kampfsport. Eines Tages schickte er mich ins Ballett, weil ich mich im Kampfsportunterricht schlecht benommen hatte. Er sagte, er würde mich in ein Tutu stecken, wenn ich mich dort nicht gut benehmen würde.

Und was ist dann passiert?

Als ich zehn Jahre alt war, meldeten meine Eltern mich an der Kirov Academy in Washington DC an, einer professionellen Ballettschule – weil ich es wollte! Übrigens habe ich dort meine Frau Adrienne kennen gelernt.

Gab es ein Lieblingsfach während der Tanzausbildung?

Ich mochte die Technik und die Grundlagen sehr, die das Ballett mir gab, aber ich habe immer gedacht, zeitgenössischer Tanz läge mir mehr. Doch am meisten schätze ich die Disziplin, die ich mir durch den Kampfsport aneignen konnte.

Kannst du dich erinnern, welches die erste Rolle war, die du auf einer Bühne tanztest?

Ich tanzte mehrere unterschiedliche Rollen in „Der Nußknacker“, als ich noch ziemlich jung war, aber die erste größere Rolle hatte ich in George Balanchines „The Prodigal Son“ – wenn ich mich recht erinnere – als ich ungefähr 16 war.

Und welche Rollen mochtest du besonders?

Basilio in „Don Quixote“ und den Albrecht in „Giselle“ tanzte ich sehr gern. Aber auch die Titelrolle in Lar Lubovitchs „Othello“ war wunderbar.

Dann nahm deine internationale Karriere ihren Lauf…

Seit ich meine erste Goldmedaille im Alter von 14 Jahren gewann, habe ich in der ganzen Welt getanzt, in über 20 Compagnien. Darunter waren zum Beispiel das Dance Theatre of Harlem, das American Ballet Theatre, das Kirov Ballett and das Chinesische Nationalballett.

Hast du etwas vermisst, während du mit den Compagnien unterwegs warst?

Ich war es bald leid, dass mein künstlerisches Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft wurde. Es sind nicht die Schritte allein, die den Beruf befriedigend machen, sondern auch die Gefühlswelt, eine gute Regie gehören dazu und die Vision, etwas wirklich Einmaliges und bisher nie da Gewesenes zu schaffen. Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass EINE einzige Compagnie mir das überhaupt hätte geben können … so kam es zur Gründung der „Bad Boys of Dance“.

Also zur Gründung deiner eigenen Compagnie. Was ist das Besondere an deiner Compagnie?

Es gibt nur wenige Produktionen dieser Art, und ich glaube, „Rock the Ballet“ vermittelt viel mehr als eine sogenannte normale Tanz- oder Ballettaufführung. Lauter junge Talente tanzen, teilweise sind sie erst 18 Jahre alt, meine Frau und ich choreografieren den gesamten Abend – wir sind ja auch erst 26 bzw. 27 Jahre alt – wir tanzen selbst und ich führe Regie. Ich staune jeden Tag erneut über unseren Erfolg, und ich bin dankbar dafür, dass mehr und mehr Menschen unsere Aufführungen sehen wollen.

Du möchtest gezielt ein junges Publikum ansprechen, oder?

Ich freue mich über jeden, der unsere Show besucht, doch würde ich wirklich gern noch für viel mehr Leute meiner Generation tanzen. Unsere Vorstellungen sprechen junge und ältere Zuschauer gleichermaßen an, doch Jüngere denken vielleicht, Theater sei nur etwas für alte und reiche Leute. „Rock the Ballet“ verändert das gerade.

Rock the Ballet

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke