Musicalszene - das Webportal für Musicalfans


Warning: fopen(): Filename cannot be empty in /homepages/43/d17574142/htdocs/musicalszene-de/track/includes/counter.php on line 29

Warning: fwrite() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /homepages/43/d17574142/htdocs/musicalszene-de/track/includes/counter.php on line 42

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /homepages/43/d17574142/htdocs/musicalszene-de/track/includes/counter.php on line 43
Musical Chicago in Berlin

Sensationeller Tourauftakt von Ballet Revolución im Admiralspalast Berlin

(Update 28. November 2012: Tour-Termine aktualisiert (z.T. bis 2014))

Mit den ersten sensationellen Shows eröffnete die kubanische Tanzcompagnie von „Ballet Revolución“ ihre Europa-Tournee im Admiralspalast Berlin. Noch bis zum 4. März ist sie zunächst in Berlin zu erleben, kehrt jedoch vom 20. November bis 2. Dezember 2012 nochmals auf diese Bühne zurück.

Zunächst geht es mit der Tournee weiter nach Wien, London, Frankfurt am Main, München, Köln, Leipzig, Hamburg und viele weitere Städte.

Termine und Tickets für die Tournee 2012

Ballet Revolucion
Ballet Revolución Castmitglieder, ©Sven Darmer

Seit einigen Tagen elektrisieren die Tänzerinnen und Tänzer die Zuschauer im Admiralspalast mit nie gesehenen tänzerischen Höchstleistungen, und die Shows enden Abend für Abend mit Standing Ovations und einem vor Begeisterung schreienden Publikum.

Ob meterhohe Sprünge aus dem Stand, Pirouetten in unfassbarer Länge und Geschwindigkeit, Moves aus dem Stand auf den Bühnenboden und wieder zurück in nur einer einzigen, fließenden Bewegung – bei den Leistungen der Compagnie samt bis ins kleinste Detail ausgeklügelter Choreographien bleibt dem Publikum mehr als einmal der Mund offen stehen.

Ballet Revolucion
Ballet Revolución – Lianett Rodiguez Gonzalez und Alejandro Peres Fernandez, ©Sven Darmer

Von klassischen Ballet-Sequenzen über Mambo, Tango und Salsa bis zu Breakdance, Reggae und Popsongs wird ein wahrhaft mitreißendes Programm abgefeuert, unterstützt von einer großartigen Live-Band.

Auch in der Pause und nach der Show sind die Zuschauer noch ganz gefangen von dem, was sie soeben gesehen haben. Das ist keine Show, nach der man einfach so nach Hause geht – das Blut rauscht noch lange im Takt der Musik durch den Körper, die Gedanken sind bei den Höchstleistungen der Tänzerinnen und Tänzer, vollziehen Gesehenes nach und enden letztlich bei nicht wenigen Zuschauern in der Entscheidung zum Ticketkauf für die nächste Show.

Ballet Revolucion
Ballet Revolución – (v.l.) Odeymis Torres Perez und Lianett Rodiguez Gonzalez, ©Sven Darmer

Die siebzehn Tänzerinnen und Tänzer gehören zu den weltweit talentiertesten klassischen und zeitgenössischen Tänzern aus der renommierten Escuela Nacional Cubana de Arte, wo sie über mehrere Jahre eine hervorragende Ausbildung genossen haben, tanzten bereits in klassischen Ballett-Produktionen auf der ganzen Welt und wurden mit zahlreichen Preisen geehrt.

Mit „Don Quixote“, einer Reminiszenz an das klassische Ballett, beginnt auch die Show, bevor das gesamte Ensemble die Bühne entert und dem Publikum mit heißblütigem Temperament zu Songs von Chris Brown und Beyonce beweist, dass ihnen Rhythmus- und Körpergefühl schon in die Wiege gelegt wurden.

Zu „If I were a boy“ von Beyonce tanzen Jenny Sosa Martinez in grünem Pailletten-Showkleid und Odeymis Torres Perez in sportlichem Outfit allein auf der Bühne und verdeutlichen mit ihrem Tanz und der Choreographie den jahrelangen harten Weg von der Ausbildung bis zu dem Moment, in dem man als umjubelte Ballerina auf der Showbühne steht.

Ballet Revolucion
Odeymis Torres Perez, ©BB Promotion

Geschmeidig wie Raubkatzen und dennoch mit bis in die Fußspitzen gespannten Muskeln bewegen sich die Tänzer nun zu „Hero“ von Enrique Iglesias und suggerieren den Kampf zweier Männer um eine Frau.

Der folgende „Mambo No 8“, eine Komposition von Pérez Prado, ist in mehrfacher Hinsicht besonders hervorhebenswert. Die Tänzerinnen und Tänzer tragen atemberaubende Kostüme, die Jorge Gonzalez, bekannt als Laufstegtrainer aus „Germanys next Topmodel“, designt und ihnen auf den Leib geschneidert hat.

Die Kostüme bilden eine Einheit mit der Tönen der Congas und der Choreographie – während des ausgesprochen langen Musikstückes, das in der Hoffnung der Zuschauer dennoch am liebsten nicht enden soll, eröffnet sich in der Fantasie eine weite Savannen-Landschaft Afrikas. Nach Einbruch der Dunkelheit tanzen die Bewohner des Dorfes um ein großes Feuer – nicht fröhlich, eher ehrfürchtig und respektvoll – und viele elegante Tiere, Giraffen, Gazellen und Gnus, ziehen langsam in der Ferne vorbei.

Nichts davon ist wirklich auf der Bühne zu sehen, nicht einmal andeutungsweise. Es gibt keine Kulissen oder Projektionen – nur die Bühne, die Musik, die Choreographie und ihre Ausführenden, die Tänzer, die die fantasievollsten individuellen Bilder vor die Augen der Zuschauer zaubern und dafür während des Stückes gleich mehrfach mit Szenenapplaus bedacht werden. Allein für diese Minuten mit einer bisher nie gesehenen Choreographie und synchroner Präzision beeindruckender Tänzer lohnt sich jeder Vorstellungsbesuch.

Ballet Revolucion
Costume Designer Jorge Gonzalez (Mitte) mit den Tänzern in den von ihm designten Kostümen, (v.l.: Danilo Machado Meneses, Lianett Rodiguez Gonzalez, Odeymis Torres Perez, Juan Carlos Hernandez Osma) ©Sven Darmer

Mit „Mas Que Nada“ und „Hips don’t lie“ von Shakira – wie alles live gesungen – wird es nun wieder temperamentvoller. Eines der erklärten Lieblingsstücke der Zuschauer, „On the floor“ von Shakira beendet den ersten Teil der Show.

Mit „Santa Maria“, einem an Exaktheit nicht mehr zu überbietenden Tango, wird in den zweiten Teil der Show getanzt.

Im nächsten Stück, „Concieto de Aranjuez“, spielen zwei Stühle und zwei Tanzpaare (Jenny Sosa Martinez/Moisés León Noriega und Odeymis Torres Perez/Jesús Elías Almenares) die Hauptrollen.

Ballet Revolucion
“Concieto de Aranjuez“ mit Jenny Sosa Martinez und Moisés León Noriega, ©Sven Darmer

Den Stuhl nimmt man fast nur zu Beginn wahr, dann winden sich die Paare um ihn in immer neuen Posen voller Erotik und Akrobatik. Sie sitzen, liegen, stehen auf ihm, winden sich um ihn und verschmelzen scheinbar mit diesem einzigen Kulissenteil. Eine weitere mehr als sehenswerte Einlage, die die Zuschauer zum Staunen, Träumen und mehrfachem Szenenapplaus anregt.

Ballet Revolucion
“Concieto de Aranjuez“ mit Jenny Sosa Martinez und Moisés León Noriega, ©Sven Darmer

„DJ got us fallin’ in love again“ heißt bezeichnenderweise das nächste Stück – verliebt hat sich das Publikum zu diesem Zeitpunkt längst in die Tänzerinnen und Tänzer.

Diese beweisen bei „Forget you“ eine ordentliche Portion Humor, treten doch Mitglieder des Herren-Ensembles in pyjama-ähnlichen Kostümen auf, die von einer ebenfalls flatterleicht bekleideten Lianett Rodiguez Gonzalez in herrlichster Weise um den Finger gewickelt und wie an unsichtbaren Fäden gezogen ganz nach ihrem Willen dirigiert werden.

Zu „Roxanne“ von Sting setzen drei Paare den Text in Tanzbewegungen um, was durch den Eindruck einer schummerigen, verschwiegenen Bar durch die Beleuchtung noch verstärkt wird.

Mit „Red Corvette“ von Prince wird es fröhlicher, bevor ein nächstes Highlight folgt: Moisés León Noriega tanzt ein atemberaubendes Solo zu „Purple Rain“ von Sting.

Ballet Revolucion
„Purple Rain“–Solist Moisés León Noriega, ©BB Promotion

Mit „She bangs“ von Ricky Martin wird noch einmal ein Feuerwerk an Temperament in den Saal versprüht. Dann sind die Zuschauer an der Reihe, Freude, Energie und Begeisterung aus dem Saal zurück auf die Bühne zu schicken, was sie mit stehenden Ovationen und ohrenbetäubenden, begeisterten Schreien auch ausgiebig tun – für eine erstklassige Compagnie einen außergewöhnlicher Abend, der lange, wenn nicht gar für immer im Gedächtnis bleiben wird.

Die Compagnie:

Alejandro Peres Fernandez
Lianett Rodiguez Gonzalez
Barbara Lisandra Patterson Sanchez
Dannys Gonzaléz Medina
Jenny Sosa Martinez
Idania Digna La Villa Palenzuela
Jesús Elías Almenares
Ariel Himeliz Mejica
Moisés León Noriega
Yannier Oviedo Rivas
Yasset Frank Roldan Garciarena
Dayron Pablo Perez Falero
Danilo Machado Meneses
Juan Carlos Hernandez Osma
Yasser Pajares Rojas
Odeymis Torres Perez
Yuniet Meneses Solis

Ballet Revolucion
Die Ballet Revolución Live-Band, ©BB Promotion

Die Band:

Musikalische Leitung: Osmar Salazar Hernandez
Trompete: Thommy Garcia Rojas
Gitarre: Marcos Alonso Brito
Congas/Percussion: Luis Guillermo Palacio Galvez
Piano/Keyboard: Carlos Alberto Gaytán Novoa
Drums: Rainer Amir Laserie

Gesang:
Kristen Hosein und Weston Foster

Choreographen:
Aaron Cash und Roclan Gonzales Chavez

Ballet Revolucion
Costume Designer Jorge Gonzalez mit Cast- und Bandmitgliedern sowie den Choreographen Aaron Cash (Mitte) und Roclan Gonzales Chavez (vorn), ©Sven Darmer

Songs:

I. Akt
Don Quixote (Classical Ballet)
Cumbanchero (Rafael Hernandez)
Yeah 3X (Chris Brown)
If I were a boy (Beyonce)
Single Ladies (Beyonce)
Hero (Enrique Iglesias)
Mambo no 8 (Perez Prado)
Lola‘s Mambo (Juan Luis Guerra)
Mas Que nada (Sergio Mendes)
Hips don‘t lie (Shakira)
On the floor (J LO)

II. Akt
Santa Maria (Tango) (Gotan Project)
Concieto de Aranjuez (Joaquin Rodrigo)
No woman no cry (Bob Marley)
DJ got us fallin in love again (Usher)
Forget you (Cee Lo Green)
Roxanne (Sting)
Red Corvette (Prince)
Purple rain (Prince)
She bangs (Ricky Martin)

Ballet Revolución – Die Tourdaten (Stand: 11. Oktober 2012)

Berlin, Admiralspalast: 20. November bis 2. Dezember 2012
Dortmund, Konzerthaus: 18. bis 31. Dezember 2012
Mannheim, Rosengarten: 3. bis 4. Januar 2013
Frankfurt, Alte Oper: 8. bis 12.Januar 2013
Düsseldorf, Capitol Theater: 6. bis 17. Februar 2013
Duisburg, Theater: 19. Februar bis 3. März 2013
Stuttgart: 14. bis 18. Januar 2014
Wien, Museumsquartier: 21. Januar bis 2. Februar 2014

Verwandte Artikel:

Ballet Revolución 2012 auf Europatournee

Post to Twitter Post to Facebook Post to MySpace


Autor des Artikels: Susanne Gröschke

Kommentarfunktion ist deaktiviert