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Musical Chicago in Berlin

Uwe Kröger & Pia Douwes: Grandioses Jubiläumskonzert im Friedrichstadt-Palast Berlin

Pia Douwes und Uwe Kröger feiern 2013 mit der Konzerttournee „Die größten Musical Hits“ ihr 25jähriges Bühnenjubiläum.

Im Berliner Friedrichstadt-Palast gastierten sie am 16. Januar 2013 mit einem überwältigenden Galakonzert, an dessen Ende der komplette Saal praktisch Kopf stand und außer sich vor Begeisterung ohrenbetäubend jubelte. Immer und immer wieder wurden die Künstler mit Applaus auf die Bühne gerufen, man wollte sie am liebsten nicht mehr gehen lassen und so lange wie möglich in der begeisterten Atmosphäre verweilen.

In absoluter Höchstform präsentierten beide Künstler Highlights aus ihren großen und teils gemeinsamen Musical-Erfolgen, mit traumhaften Stimmen wie emotionalen und auch witzigen Performances. Mal solistisch, doch zumeist im Duett verzauberten sie ihr Publikum, sorgten für Freude und Lachen, aber auch für Dramatik und Gänsehaut. Ein Abend voller Magie und emotionaler Momente, die von der Bühne aus das gesamte Publikum erfassten.

Uwe Kröger Pia Douwes

Als „Traumpaar des Musicals“ werden Pia Douwes und Uwe Kröger bezeichnet – an diesem Abend konnte man hautnah erleben, weshalb. Eine tiefe, bedingungslose Freundschaft verbindet beide; zwei Menschen, die sich aus tiefstem Herzen zugetan sind, genossen gemeinsam ihre Kunst im Kreise ihrer Freunde – genau diese Atmosphäre zauberten sie in den Zuschauersaal. Während des gesamten Konzertes erfreuten die Künstler das Publikum auch mit persönlicher Nähe. Dank der niedrigen Bühne, die direkt bis an die ersten Sitzreihen ragte, gab es immer wieder direkten Blickkontakt, persönliche Ansprache und Reaktionen auf Zwischenrufe.

Begleitet wurden Pia Douwes und Uwe Kröger von der Herwig Gratzer Band sowie den vier VokalkünstlerInnen des Vocalistenensembles gudrun.

“Willkommen” und “Cabaret” aus dem gleichnamigen Musical folgten auf die Ouverture, die die Band und das Vokalistenensemble mit einem Medley aus bekannten Musicals bestritten. Uwe Kröger hieß das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes „Willkommen“, indem er singend durch den gesamten Zuschauersaal zur Bühne schritt und bei dem einen oder anderen verweilte.

Nach „Nobody’s side“ aus „Chess“ folgten mit „Stern“ und „Ich hab geträumt vor langer Zeit“ zwei Gänsehaut-Solo-Interpretationen aus „Les Misérables“. Eine Stecknadel ist mit Sicherheit nicht gefallen, das hätte man hören müssen. Nicht nur bei den Künstlern, auch bei vielen Zuschauern wurden Erinnerungen an „3 Musketiere“ lebendig, als „Oh Herr“ und „Milady ist zurück“ erklangen. Das Vokalistenensemble gudrun gönnte anschließend den Interpreten wie den komplett elektrisierten Zuschauern eine kleine Verschnaufpause.

Aber nur eine kleine. Elektrisierend ging es Schlag auf Schlag weiter; es wurde düster: Zunächst im Duett mit „Totale Finsternis“ aus „Tanz der Vampire“, inklusive einem langen, sehr langen „Biss“ am Ende. Nach einer gesanglich wie mimisch fesselnden Interpretation von „Nosferatu“ aus „Dracula“ durch Uwe Kröger legte Pia Douwes noch eine Schippe drauf, als sie mit aufgerissenen Augen und bedrohlich irrem Blick zu „Mrs. Danvers“ wurde und „Rebecca“ aus dem gleichnamigen Musical sang. Das Publikum wurde von beiden Interpretationen geradezu gepackt. Während die Sitznachbarin zur Rechten von Schauern durchgeschüttelt wurde, fuhren sich die beiden zur Linken mit der flachen Hand die Arme herauf und herunter, um der Gänsehaut Herr zu werden. Auch der Autorin stehen die Härchen in diesem Moment allein bei der bloßen Erinnerung senkrecht.

Atemberaubende, leidenschaftliche Gänsehaut-Interpretationen von „Die Musik der Nacht“ sowie des Titelsongs aus „Das Phantom der Oper“ beschlossen den ersten Teil des Konzertes.

Nach dem Opening des zweiten Teils sang Uwe Kröger eindrucksvoll und in jeder Hinsicht überzeugend „Skyfall“, den aktuellen James-Bond-Titelsong. Eine Interpretation von elegant und Charme sprühend bis zu Coolness und lässigem Understatement. Mit einer gesanglich wie tänzerisch absolut perfekten Performance von „All that Jazz“ riss Pia Douwes das Publikum im Anschluss gleichermaßen zu Beifallsstürmen hin. Aus dem Musical „Sunset Boulevard“ folgten der Titelsong von Uwe Kröger und „Nur ein Blick“ von Pia Douwes. Beides perfekte, Vorstellungen, die das Publikum in die Sitze drückten.

Als nun Uwe Kröger in Lederhose und mit Gitarre die Bühne betrat, war klar, dass „The Sound of Music“ auf dem Programm stehen würde – das Musical, in dem er zurzeit in Salzburg den „Baron von Trapp“ spielt. „Edelweiss“ wurde angestimmt, und nach kurzer Zeit gesellte sich Pia Douwes stilecht im entzückenden Dirndl dazu und wirkte wie ein junges Mädchen.

Nach einem weiteren Auftritt des Ensembles gudrun näherte sich das Konzert dem Ende und gleichzeitig seinem Höhepunkt: Drei Titel aus „Elisabeth“ standen am Ende – dem Musical, das sie 1992 in Wien „für immer verband“ (Zitat Pia Douwes) und in dem sie 2008 im Theater des Westens Berlin noch einmal zusammen auf der Bühne standen. Nach „Der letzte Tanz“ von Uwe Kröger erntete Pia Douwes Jubel und Standing Ovations für ein geradezu überirdisches „Ich gehör nur mir“. DER „Tod“ und DIE „Elisabeth“ beschlossen das Konzert mit „Wenn ich tanzen will“ und wurden vom Publikum minutenlang bejubelt und mit Standing Ovations belohnt.

Nach der ersten gefeierten Zugabe, „(I’ve had)The time of my live“, wurde das Publikum mit den ersten Takten von „Der Schleier fällt“ überrascht und augenblicklich mit Gänsehaut überzogen. Pia Douwes und Uwe Kröger glänzten ein letztes Mal an diesem Abend als „Der Tod“ und „Elisabeth“ und entführten das Publikum binnen Sekunden von der Showbühne geradewegs ins Theater. Am Ende präsentierte „Der Tod“ nach dem Kuss die leblose „Elisabeth“ hoch erhobenen Hauptes mit triumphierendem Blick und trug sie schließlich auf seinen Armen ins Dunkel.

Minutenlanger Jubel, ohrenbetäubender Applaus und Standing Ovations riefen die beiden Künstler wieder und wieder auf die Bühne. Gemeinsam mit dem entfesselten Publikum feierten sie nochmals „The time of my life“.

Zur zweifelhaften Ehre der besonderen Erwähnung sollen an dieser Stelle nun die beiden weiblichen „Fans“ aus der ersten Reihe rechts kommen, die sich durch besonderen Egoismus, Ignoranz, Respektlosigkeit den Künstlern und Rücksichtslosigkeit ihren Sitznachbarn gegenüber auszeichneten. Von der ersten bis zur letzten Minute des Abends sorgten sie mit ihren Digitalkameras eiskalt für massive Störungen und ließen sich auch von mehrfachen, immer lauter werdenden Protesten der Umsitzenden nicht beirren. Von dem regelrechten Blitzlichtgewitter wurden nicht nur die Künstler auf der Bühne, sondern dank der hochglänzenden Bühnenoberfläche gleichzeitig auch die halbe erste Reihe plus alle Zuschauer dahinter pausenlos, oft genug im Zehntelsekunden-Takt, geblendet. Viel Freude beim Betrachten der zusammengenommen mehreren hundert Fotos. Jedes einzelne davon wurde von den Künstlern sowie von sämtlichen Umsitzenden teuer bezahlt. Fraglich ist auch, ob Uwe Kröger sich über den großen Strauß seiner Lieblingsblumen, überreicht von einer Digitalkamera, tatsächlich gefreut hat.

Das Programm (16. Januar 2013, Berlin)

Teil 1

01 Ouverture – Band und gudrun
02 Willkommen (Cabaret) – Uwe Kröger
03 Cabaret (Cabaret) – Pia Douwes
04 Nobody’s side (Chess) – Pia Douwes, Uwe Kröger, gudrun
05 Stern (Les Misérables) – Uwe Kröger
06 Ich hab geträumt vor langer Zeit (Les Misérables) – Pia Douwes
07 Oh Herr (3 Musketiere) – Uwe Kröger, gudrun
08 Milady ist zurück (3 Musketiere) – Pia Douwes
09 Seasons of love (Rent) – gudrun
10 Totale Finsternis (Tanz der Vampire) – Pia Douwes, Uwe Kröger, gudrun
11 Nosferatu (Dracula) – Uwe Kröger, gudrun
12 Rebecca (Rebeca) – Pia Douwes, gudrun
13 Musik der Nacht (Das Phantom der Oper) – Uwe Kröger
14 Das Phantom der Oper (Das Phantom der Oper) – Pia Douwes, Uwe Kröger, gudrun

Teil 2

15 Ouverture – Band und gudrun
16 Skyfall (K./T.: Adele & Paul Epworth) – Uwe Kröger
17 All that Jazz (Chicago) – Pia Douwes, gudrun
18 Sunsets Boulevard (Sunset Boulevard) – Uwe Kröger
19 Nur ein Blick (Sunset Boulevard) – Pia Douwes
20 Edelweiss (The Sound of Music) – Uwe Kröger, Pia Douwes, gudrun
21 Medley – gudrun
22 Der letzte Tanz (Elisabeth) – Uwe Kröger, gudrun
23 Ich gehör nur mir (Elisabeth) – Pia Douwes
24 Wenn ich tanzen will (Elisabeth) – Pia Douwes, Uwe Kröger

Zugaben

(I’ve had)The time of my life (Dirty Dancing) – Pia Douwes, Uwe Kröger, gudrun
Der Schleier fällt (Elisabeth) – Pia Douwes, Uwe Kröger
(I’ve had)The time of my life (Dirty Dancing) – Pia Douwes, Uwe Kröger, gudrun

Vocalistenensemble gudrun:

Terry Chladt, Tanja Hilber, Bettina Soriat, Markus-Peter Gössler

Herwig Gratzer Band:

Piano, Arragements, musikalische Leitung: Herwig Gratzer
Schlagzeug: Gerald Gratzer
Guitar: Harry Peller
Bass: Willi Langer/Stephan Först
Trompete: Niki Friesenbichler
Saxophon, Flöte, Klarinette: Martin Fuss/Markus Leinholz
Posaune: Dominik Stöger
Keyboard: Thomas Bartosch/Martin Payr

Die weiteren Termine:

24. Februar 2013, Berndorf (A), Stadttheater
25. Februar 2013, Frankfurt a.M., Alte Oper
4. März 2013, Essen, Colosseum Theater
15. April 2013, Stuttgart, Apollo Theater
29. April 2013, St. Pölten (A)
30. April 2013, Innsbruck (A)
13. Mai 2013, Wien (A), Raimund Theater

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke

6 Reaktionen zu “Uwe Kröger & Pia Douwes: Grandioses Jubiläumskonzert im Friedrichstadt-Palast Berlin”

  1. Rebecca

    Ein wundervoller Artikel!
    Vielen Dank besonders für den letzten Abschnitt 😉
    Ich hoffe die beiden Damen aus der ersten Reihe lesen ihn!

  2. musicalfan

    freut mich zu lesen, dass uwe in berlin wohl wieder besser in form war! das konzert in essen war super, und es war toll, pia und uwe wieder mal zusammen auf der buehne zu sehen, aber in bestform war uwe dienstag leider echt nicht. im ersten teil wirkte er ziemlich arg angestrengt. im zweiten teil war es dann deutlich besser und der elisabeth block war grandios 🙂

  3. Ingrid

    Ziemlich anmaßend so eine Aussage!!!
    „aber in bestform war uwe dienstag leider echt nicht.“

    Uwe UND Pia waren am Dienstag in Essen in Topform! So wie auch in Berlin!

  4. musicalfan

    liebe ingrid,

    es tut mir leid, dass sie sich anscheinend persoenlich getroffen fuehlen!

    anmassend waere ein solcher kommentar fuerwahr, wenn ich die show nicht gesehen hätte oder einfach destruktiv herum gelästert hätte.

    so aber ist es lediglich eine ehrliche, subjektive meinung und empfindung.

    schön, dass sie anscheinend zwei ganz wundervolle abende hatten! toll, dass sie gelegenheit hatten, bereits zweimal in die show zu gehen. das ist mir terminlich leider nicht vergoennt.

    auch ich hatte einen wirklich schoenen abend in essen, durfte aber uwe kroeger -nach meinem persönlichen empfinden-schon deutlich eindrucksvoller u.a. in bochum, stuttgart, niedernhausen und essen erleben und hatte moeglicherweise eine etwas zu hohe erwartungshaltung 😉

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