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Musical Chicago in Berlin

VBW sichern sich Rechte für Musicalfassung des Kultfilms Der dritte Mann

Uraufführung in Wien voraussichtlich 2016

Dunkle und regennasse Wiener Gassen, eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch die Kanalisation, Orson Welles und natürlich die eindringliche Zither-Melodie von Anton Karas – das sind die bekanntesten Zutaten des Schwarzweiß-Kultfilms „Der dritte Mann“, gedreht 1948/1949 in Wien.

Die Vereinigten Bühnen Wien haben sich nun die Rechte für die weltweit erste Musicalfassung gesichert und wollen „Der dritte Mann – Das Musical“ 2016 auf die Bühne bringen. Dafür wird nun das Kreativteam zusammengestellt.

Der dritte Mann – Das Musical
v.l.: Christian Struppeck, Intendant der VBW, Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny und VBW-Generaldirektor Thomas Drozda am 27. Juni 2013 in Wien, ©VBW/Karl Schöndorfer

Thomas Drozda, Generaldirektor der Vereinigten Bühnen Wien, spricht von einem „gelungenen Coup“, und Intendant Christian Struppeck ergänzt: „Nicht nur in Wien, sondern auch weltweit ist ‚Der Dritte Mann’, ein Begriff. Dieser Kultfilm ist auch so viele Jahre nach seinem Erscheinen noch sehr eng mit der Stadt Wien verbunden. Ich bin stolz, dass wir die Rechte sichern konnten, um nach diesem Stoff ein Musical entwickeln und produzieren zu können und ihm damit den einzig würdigen Uraufführungsort zu bieten – nämlich Wien.“

Zur Handlung: (Text: VBW)

Wien, 1947: Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins reist nach Europa, um im besetzten Wien seinen alten Freund Harry Lime zu besuchen. Als Martins allerdings dort ankommt, erfährt er, dass dieser bei einem Autounfall gestorben sei. Bei dessen Begräbnis trifft er auf einen britischen Offizier, welcher ihm erzählt, sein Freund Lime wäre ein skrupelloser Schwarzhändler gewesen. Da Martins ihm nicht glaubt, stellt er eigene Nachforschungen an. Er trifft auf Limes Geliebte Anna Schmidt, die aus dem russischen Sektor der besetzten Stadt geflohen ist, und ihm bei seiner Recherche hilft. Martins muss allerdings sehr schnell feststellen, dass seine Suche nach der Wahrheit nicht ungefährlich ist – schnell findet er sich inmitten von Betrug, Korruption und Mord wieder. Schließlich führt ihn die Jagd nach dem “dritten Mann” in das unterirdische Kanalisationsnetz von Wien in der Nachkriegszeit. Martins muss bald erkennen, dass nicht nur Harry Limes Unfallhergang widersprüchlich berichtet wird, sondern sein Freund auch offenbar nicht der war, der er zu sein schien.

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Autor des Artikels: Susanne Gröschke